Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen aus dem Pastoralverbund

Die weltweite Corona-Pandemie erfordert Maßnahmen und Handeln, das viele Bereiche der Seelsorge und der Menschen des Pastoralverbundes betrifft. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Hilfestellungen.

Verfügung der Stadt Bielefeld

Die Stadt Bielefeld verweist auf die Verfügungen des Landes NRW. Zusätzlich hat jede Kommune die Möglichkeit, eigene Allgemeinverfügungen zu erlassen, wenn das Infektionsgeschehen es erforderlich macht. Auf der Homepage der Stadt sind die jeweils aktuellen Informationen zu finden. In Bezug auf die Kirchen und Religionsgemeinschaften heißt es in der aktuellen Coronaschutzverordnung:

“Die Kirchen und Religionsgemeinschaften orientieren sich bei den von ihnen aufzustellenden Regelungen für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung an den entsprechenden Regelungen dieser Verordnung. Sie berücksichtigen dabei insbesondere die Grundgedanken der Schutzkonzepte dieser Verordnung gemäß den verschiedenen Inzidenzstufen für Veranstaltungen im Innen- oder Außenbereich, die mit ihren Veranstaltungen hinsichtlich der Kontakte und daraus resultierender Infektionsrisiken vergleichbar sind. Wenn die Kirchen und Religionsgemeinschaften dementsprechende Regelungen vorgelegt haben, treten diese für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung an die Stelle der Regelungen dieser Verordnung.”

Homepage der Stadt Bielefeld

Anordnungen des Erzbistums Paderborn

Mit der Möglichkeit der Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten seit dem 01.05.2020 hat das Erzbistum weitere umfassenden Maßnahmen erlassen. Die Maßnahmen werden an die aktuelle Landesgesetzgebung täglich angepasst. Seit dem 30.05.2020 müssen die Gottesdienstbesucher namentlich mit Telefonnummer und Adresse registriert werden.

Zu den gesetzlichen Veränderungen zum 12.06.2021 (bzw. zum 21.06.2021) schreibt das Erzbistum:
“Die aktuell geltenden Festlegungen und Beschränkungen für die Feier von Gottesdiensten und Versammlungen zur Religionsausübung haben weiter Bestand. Weiterhin gelten beim Gottesdienst die bekannten Abstandsregeln. Dabei werden Mitglieder eines Hausstandes nicht getrennt. Eine Höchstzahlgrenze für Mitglieder desselben Hausstandes besteht derzeit in keiner der drei Inzidenzstufen (§ 4 Abs. 3 bis 5 CoronaSchVO).”

Es wird nach wie vor wegen der Gefahr von Mutationen und Varianten allen dringend angeraten, Kontakte zu reduzieren und Vorsicht walten zu lassen. Eine Teilnahme an Gottesdiensten ist mit den bekannten Regeln möglich. Alle Teilnehmende müssen eine medizinische Maske tragen und die Abstände einhalten. Die Pfarrheime können für Treffen der Gruppen und Verbände geöffnet werden. Besondere Ausnahmen gibt es für den Bereich der Jugendarbeit und für Proben von Musikgruppen, die damit einen Gottesdienst vorbereiten. Auf gesellige Treffen muss, zumindest in Innenräumen, weiterhin verzichtet werden.

Alle Coronainformationen des Erzbistums finden Sie hier.

Hier finden Sie eine graphische Darstellung der COVID-19 Infektionen im Erzbistum Paderborn.

Coronafallzahlen

In der nebenstehenden Tabelle finden Sie die aktuellen Fallzahlen, die das Robert Koch Institut täglich veröffentlicht.

Robert Koch Institut

Zahlen weiterer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Fragen und Antworten

zum Bereich der Feier der Gottesdienste

Stand: 18.06.2021 20:00 Uhr

Welche Gottesdienste werden öffentlich gefeiert?

Hier die Übersicht über die Sonntagsmessen:

  • Christkönig: (sa) 17:00 Uhr
  • Johannes Baptist (sa): 17:00 Uhr
  • Andreaskapelle (sa): 18:30 Uhr
  • Heilig Geist (sa) 18:30 Uhr
  • Heilig Geist: 8:30 Uhr
  • St. Ursula: 8:45 Uhr
  • Christkönig: 10:00 Uhr
  • Liebfrauen Jöllenbeck: 10:00 Uhr
  • St. Liborius: 10:00 Uhr
  • St. Jodokus: 10:00 Uhr
  • Heilig Geist: 11:30 Uhr
  • St. Jodokus: 11:30 Uhr
  • St. Johannes Baptist: 11:30 Uhr
  • St. Johannes Baptist 18:30 Uhr
  • St. Jodokus 19:00 Uhr

An den Werktagen feiern wir in den Kirchen die Hl. Messe zu einer teilweise gewohnten abendlichen Zeit:

  • montags 18:30 Uhr St. Jodokus
  • dienstags 9:00 Uhr Liebfrauen Jöllenbeck
  • dienstags 18:30 Uhr St. Johannes Baptist
  • mittwochs 18:00 Uhr St. Ursula
  • mittwochs 19:00 Uhr Heilig Geist
  • donnerstags 18:30 Uhr Andreaskapelle
  • donnerstags 19:00 Uhr Christkönig
  • freitags 9:30 Uhr Christkönig

An den Werktagen gibt es weitere Wortgottesdienste in unterschiedlichen Kirchen. Diese können Sie dem Gottesdienstkalender entnehmen.

Was ist besonders bei der Feier der Gottesdienste zu beachten?

Für jede Kirche wird ein Sitzplatzkonzept erstellt, das für die notwendigen Sicherheitsabstände von zwei Metern sorgt. Die Anzahl der möglichen Gottesdienstbesucher ist begrenzt. Die Zahlen sind für jede Kirche ermittelt. Ein Ordnungsdienst stellt die Einhaltung der Maßnahmen sicher.

Es ist ausgesprochen hilfreich, wenn Sie frühzeitig zum Gottesdienst kommen. Nur so kann der Ordnungsdienst in Ruhe dafür sorgen, dass die zur Verfügung stehenden Plätze gut ausgenutzt werden. Bitte haben Sie im Einzelfall auch Verständnis dafür, wenn der Ordnungsdienst Sie bittet, einen anderen als den von Ihnen gewählten Platz einzunehmen.

Die Gottesdienstbesucher sind alle namentlich zu erfassen. Dazu liegen am Kircheneingang Registrierungszettel aus, die die Besucher mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und ggf. E-Mailadresse ausfüllen müssen. Diese werden in einer Box gesammelt und nach vier Wochen vernichtet. Alternativ dazu kann in einigen Kirchen die “Luca-App” zur Registrierung verwendet werden. Die Nutzung der “Corona-Warn-App” kann zusätzlich erfolgen, ersetzt aber nicht die Registrierung. Ohne die namentliche Erfassung ist ein Besuch des Gottesdienstes nicht möglich.

Auch wenn es nach den Lockerungen durch das Land NRW möglich ist, im Gottesdienst auf die Wahrung der Abstände zu verzichten, wenn ein genauer Sitzplan vorliegt und jeweils angefertigt wird, verzichten wir aus Gründen der Verantwortung auf diese Möglichkeit.

Wie funktioniert die Registrierung von Gottesdienstbesuchern?

In den Kirchen unseres Pastoralverbundes muss von jedem Gottesdienstbesucher ein Registrierungszettel ausgefüllt werden und in eine Sammelbox (ähnlich einer Wahlurne) geworfen werden. Nach dem Gottesdienst wird die Box geleert, die Zettel werden in einem Umschlag gesammelt und nach vier Wochen vernichtet. Die so gesammelten Daten werden zu keinem anderen Zweck als der Nachverfolgung von Infektionsketten im Bedarfsfall eingesetzt. Mit dem Besuch des Gottesdienstes erklärt sich auch jeder mit diesem Verfahren einverstanden.

Der Ordnungsdienst wird auf dieses neue Verfahren aufmerksam machen. Für weitere Gottesdienstbesuche können Sie auch Blancozettel mitnehmen und sie beim nächsten Mal schon ausgefüllt mitbringen.

Seit Ende April 2021 kann die Registrierung auch über die Luca-App erfolgen. Dieses ersetzt dann die Registrierung via Zettel. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Verwendung der Luca-App freiwillig ist. Inwiefern Zweifel am Datenschutz durch Luca bestehen, kann von uns nicht abschließend beurteilt werden.

Wieviel Plätze sind in den einzelnen Kirchen vorhanden

Christkönig: bis zu 51 Plätze (mindestens 36 Plätze)
Heilig Geist: 50 Plätze
Liebfrauen Jöllenbeck: 38 Plätze
St. Liborius: 68 Plätze
St. Jodokus: 75 Plätze
St. Johannes Baptist: 68 Plätze
St. Ursula: 33 Plätze

Die Zahl der möglichen Besucher kann sich erhöhen, da (Ehe)-Paare als eine Person gezählt werden. Familien sitzen in einer Bank zusammen und belegen dadurch die Anzahl der Plätze dieser Bank. Aktuelle Regelungen von Land und Kommune können weitere Einschränkungen zur Folge haben. Derzeit gilt für Gottesdienste eine maximale Personenzahl von 250. (sonstige Veranstaltungen: 100 Personen)

Muss ich mich zum Besuch eines Gottesdienstes anmelden?

Zuzeit ist eine Anmeldung zu einem Gottesdienst in einer Kirche des Pastoralverbundes Bielefeld Mitte-Nord-West noch nicht erforderlich.

Allerdings nehmen wir wahr, dass zu bestimmten Gottesdiensten die Plätze in einzelnen Kirchen knapp werden, bzw. dass bereits Besucher keinen Einlass mehr bekommen konnten. Wir beobachten die Situation genau. Es ist denkbar, dass zu bestimmten Gottesdiensten eine Voranmeldung notwendig werden wird. Dazu wird es ein zweifaches Verfahren geben. Es ist dann möglich, sich online über die Homepage oder telefonisch anzumelden.

Wir werden Sie hier informieren, wenn eine Anmeldung notwendig wird. Grundsätzlich wollen wir aber die Anmeldung vermeiden.

Was ist beim Kommunionempfang zu beachten?

In den Hl. Messen wird die Hl. Kommunion vom Priester bzw. Kommunionhelfer ausgeteilt. Dazu desinfiziert er vor und nach der Austeilung die Hände und trägt dabei eine Maske. Die Hl. Kommunion wird mit einem gebotenen Abstand gereicht. Beim Kommunionempfang ist auf den Mindestabstand zu den anderen Kommunikanten zu achten. Mundkommunion ist bis auf weiteres nicht möglich. Die Segnung von Personen, die die Hl. Kommunion nicht empfangen, geschieht ohne Berührung. Bitte verzichten Sie auf irgendwelche Tücher beim Kommunionempfang.

Die Hostie ist immer vom Kommunionspender in die Hand des Empfängers zu legen. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden.

In den fast allen Kirchen wird die Kommunion durch den Priester und Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer in der Weise ausgeteilt, dass die Gläubigen in den Bänken bleiben, da in der Regel nur die Außenblätze der Bankreihen besetzt sind. Im Einzelfall geht der Kommunionspender in die freie Vorderbank.

Gibt es auch Mundkommunion?

Auch wenn das Erzbistum in sehr engen Grenzen und mit hohen Auflagen die Spendung der Hl. Kommunion in Form der Mundkommunion zulässt, verzichten wir in unserem Pastoralverbund und in den Kirchengemeinden Bielefelds auf die Mundkommunion aus Gründen der Verantwortung und des Infektionsschutzes. Die Aussage, dass mit der Mundkommunion keine erhöhte Gefahr für Kommunikanten und Spender verbunden ist, halten wir für nicht richtig.

Solange die Coronapandemie in unserer Stadt besteht, ist es für uns nicht vertretbar, die Hl. Kommunion in Form der Mundkommunion zu spenden.

Welche liturgischen Dienste kann es geben?

Die Anzahl der liturgischen Dienste ist auf ein geringeres Maß zu reduzieren. Lektor, Kantor und maximal vier Messdiener können eingesetzt werden. Der Dienst der Messdienerinnen und Messdiener ist aber noch reduziert. Die Gaben von Brot und Wein werden zum Altar gebracht bevor der Priester zum Altar tritt. Kerzen beim Evangelium sind aus Gründen des Abstandes in manchen Kirchen nicht sinnvoll. Die Kollekte ist nur durch abgestellte Kollektenkörbe an den Ausgängen möglich.

Wie sieht es mit dem Gemeindegesang aus?

Nach Maßgabe des Erzbistums und auf Anordnung des Landes NRW ist aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr durch Aerosole bis auf weiteres vom Gesang in den öffentlichen Gottesdiensten abzusehen. Das gilt auch für andere Gottesdienste wie z.B. Trauerfeiern, Taufen oder Trauungen. Die kircheneigenen Gesangbücher werden bis auf weiteres nicht ausliegen.

Mehrere Infektionsereignisse zeigen, dass in der Tat ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko durch den Gesang gegeben ist.

Seit dem 22.05.2021 ist es erlaubt, bei Gottesdiensten, die im Freien gefeiert werden, zu singen. Dabei müssen die Teilnehmenden mindestens eine Alltagsmaske tragen und Abstände einhalten.

Mit der neuen Coronaschutzverordnung vom 12.06.2021 hat es Absprachen zwischen dem Katholischen Büro in Düsseldorf und der Staatskanzlei gegeben, inwiefern es aufgrund der neuen Regelungen zu Veränderungen im Bereich der Religionsausübung kommen kann. Insbesondere hat das Katholische Büro zusammen mit der Evangelischen Kirche versucht, Regelungen im Bezug auf die Ermöglichung des Gemeindegesangs zu erwirken. Dazu gibt es folgendes Ergebnis:

“In der Inzidenzstufe 1 ist der Gemeindegesang auch im Innenraum wieder zulässig,

  • wenn alle Teilnehmenden über einen Negativtestnachweis verfügen bzw. nachweislich vollständig geimpft oder genesen sind oder
  • wenn alle Teilnehmenden eine Atemschutzmaske tragen (es reicht nicht die sogenannte Medizinische Maske, vgl. § 5 Abs.1 CoronaSchVO) oder
  • wenn die Anzahl der Teilnehmenden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter Raumfläche begrenzt ist.

In jedem Fall ist beim Gesang der erweiterte Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten (vgl. § 18 Abs. 4 Ziff. 5 CoronaSchVO).”

Die Umsetzung ist allerdings nicht ganz einfach. Die Abstände in unseren Kirchen bei der Sitzplatzwahl sind in der Regel auf 1,5m optimiert. Ein 2m Abstand würde eine Reduzierung der Platzzahl in vielen Bereichen bedeuten. Da es weder eine Impf- noch Testpflicht gibt, müssen wird davon ausgehen, dass sich immer in den öffentlichen Gottesdiensten Personen befinden, die weder getestet, genesen oder geimpft sind. Zudem ist eine Überprüfung durch den Ordnungsdienst aufgrund noch fehlender Standarddokumente schwierig. Ein Gesang mit großem Abstand und einer FFP2 Maske wird eher schwach und wenig festlich sein, da sich die Menschen nicht singend wahrnehmen können.

Daher scheint unter den gegebenen Bedingung eine allgemeine Zulassung des Gemeindegesangs in unseren Kirchen nicht sinnvoll zu sein. Das Katholische Büro ist weiterhin im Gespräch, um die Einschränkungen im Bereich des Gesangs in Absprache mit der Staatskanzlei zu reduzieren. Wir müssen also noch warten. Hier informieren wir über neue Entwicklungen.

Gibt es eine Maskenpflicht?

Das Tragen von Masken in den Kirchen ist für jeden Gottesdienstbesucher Pflicht. Die jeweils gültigen Hygienebestimmungen der Stadt Bielefeld sind zu beachten.

Als Maske kommen nur FFP3 bzw. FFP3 Masken und Medizinische Masken in Frage.

Bei Gottesdiensten, die im Freien gefeiert werden, muss mindestens eine Alltagsmaske getragen werden.

Gibt es weiterhin Gottesdienste im Livestream?

Die Gottesdienste am Sonntag um 10:00 Uhr aus der Jodokuskirche werden im Livestream übertragen. Wenn “Bedienpersonal” vorhanden ist, gibt es auch eine Bild- und Tonregie für die Gottesdienstübertragungen, die eine abwechslungsreiche Bildgestaltung und eine verbesserte Tonübertragung ermöglicht.

Aus der Christkönig Kirche werden auch die Gottesdienste am Sonntag um 10:00 Uhr übertragen.

Werden in den Einrichtungen auch öffentliche Gottesdienste gefeiert?

Bis auf Weiteres bleiben die Kapellen in den Einrichtungen der Altenpflege (Haus Laurentius und Piusheim) für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Gottesdienste aus den Marienkapelle werden in das Haus übertragen. Im Haus Laurentius werden andere Formate genutzt.

Die Gottesdienste in der Andreaskapelle des Franziskushospitals sind öffentlich, können aber von Patienten nicht besucht werden. Die Patienten des Franziskushospitals können aber die Gottesdienstübertragungen aus der Andreaskapelle und auch alle Gottesdienste aus St. Jodokus auf ihren Zimmern im Fernsehen verfolgen und mitfeiern. In Zusammenhang mit der Hl. Messe am Samstag (18:30 Uhr) besteht auch die Möglichkeit zum Empfang der Krankenkommunion.

Kann ich mich am Ordnungsdienst in meiner Kirche beteiligen?

Gerne können Sie sich für den freiwilligen Ordnungsdienst in unseren Kirchen melden. Bitte rufen Sie dazu in Ihrem Pfarrbüro oder bei unserer Hotline (0521 16398-500) an. Beachten Sie aber, dass für den Ordnungsdienst in der Regel nur Menschen infrage kommen, die nicht zu einer Risikogruppe gehören.

Wie werden Kollekte gehalten?

Die Kollekte in den Sonntagsgottesdiensten werden mit Hilfe von Kollektenkörben an den Ausgängen der Kirchen gehalten. Ein Durchreichen der Körbe durch die Bänke ist nicht möglich.

Brauche ich einen negativen Coronatest zum Gottesdienstbesuch?

An den Kirchen Christkönig, Heilig Geist und St. Jodokus besteht die Möglichkeit, an den Sonntagen einen Coronaschnelltest kostenlos machen zu lassen. Für den Besuch eines Gottesdienstes ist zurzeit ein negativer Test nicht zwingend erforderlich. Somit kann auch ohne Testung ein Gottesdienst besucht werden. In jedem Fall sind die Hygieneregeln (Maske, Abstand, Desinfektion…) zwingend einzuhalten.

Ich bin geimpft! Gibt es für mich auch noch Einschränkungen?

Zurzeit unterscheiden wir in den Kirchengemeinden nicht zwischen Geimpften und nicht Geimpften. In den Kirchen gelten für alle die gleichen Regeln: Abstand, Desinfektion, Maske tragen, kein Gesang und Vermeidung von Kontakten.

Solange kein umfassendes Impfangebot für alle Altersgruppen gemacht werden kann, ist es auch eine Frage der Solidarität, das eigene Verhalten dementsprechend anzupassen und Verzicht zu üben. 

Fragen und Antworten

zum allgemeinen Bereich der Gottesdienste

Wie lange werden die Gottesdienste eingeschränkt sein?

Seit dem 10.05.2020 beginnen wir in den Kirchen in Bielefeld wieder vorsichtig, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Da noch weiterhin das Kontaktverbot durch die Bundesregierung bestehen bleibt, können Gottesdienste nur unter großen Einschränkungen gefeiert werden. Der Hauptgrund für die Einschränkungen im Bereich der Gottesdienste liegt im Abstandsgebot und in dem deutlich erhöhten Risiko einer Infektion durch Gemeindegesang. In jedem Fall ist eine Nachverfolgbarkeit durch Registrierung der Gottesdienstbesucher zu gewährleisten.

Derzeit kann keine Aussage über einen Zeitpunkt für Lockerungen im Bereich der Gottesdienste gemacht werden.

Gibt es auch nicht öffentliche Gottesdienste?

In den Einrichtungen (Haus Laurentius und Piusheim) und in seltenen und besonderen Fällen auch in den Kirchen werden nicht öffentliche Gottesdienste gefeiert. Dort ist aufgrund der besonderen Situation der Einrichtungen eine Teilnahme von außen nicht möglich.

Gibt es Einschränkungen bei der Beheizung der Kirchen?

In Kirchen, die mit einer Warmluftheizung beheizt werden (Christkönig, Heilig Geist, Johannes Baptist und St. Liborius) muss sichergestellt werden, dass eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn die Heizung ausgeschaltet wird und über den Gottesdienst ausgeschaltet bleiben. Der Grund dafür ist, dass es möglichst geringe Luftbewegungen in den Kirchen geben soll, solange sich Menschen in den Kirchen aufhalten. Nach den Gottesdiensten werden die Kirchen belüftet, so dass ein möglichst kompletter Luftaustausch erzielt wird.

Insgesamt werden die Maßnahmen aber dazu führen, dass an kalten Tagen die Kirchen nicht so beheizt sein werden, wie es in der Vergangenheit üblich war. Die Kirchen mit anderen Heizsystemen (Liebfrauen Jöllenbeck, St. Jodokus und die Andreaskapelle im Franziskushospital) sind nicht betroffen von den Einschränkungen im Heizbetrieb. Aber auch hier wird es durch das intensivere Lüften kühler sein.

Welche Regelungen gibt es zur Sonntagspflicht?

Der Herr Generalvikar hat zu dieser Frage geantwortet:

Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt.

Auch über den 10. Mai 2020 hinaus ist diese Regelung gültig.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Teilnahme an Gottesdiensten?

Über die verschiedenen Gottesdienstübertragungen in Hörfunk, Fernsehen und Internet können Sie zuhause Gottesdienste mitfeiern. Auf unserer Seite “Gottesdienste” finden Sie auch eine Zusammenstellung der Übertragungsangebote.

Die öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen können vorsichtig genutzt werden.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, selbst im familiären Umfeld zuhause einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Das Gebet- und Gesangbuch “Gotteslob” bietet dafür Modelle an.

Welche Alternativen gibt es für ein gemeinsames Gebet?

Dreimal am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen zum Angelusgebet. Diese Gebetszeit kann auch jetzt Menschen miteinander verbinden. Sie können zu dem Läuten der Glocken den Angelus, das Vaterunser oder ein anderes (freies) Gebet beten in einer großen Gemeinschaft.

Der Angelus

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria …

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Weitere Hilfen

Das deutsche Liturgische Institut hat auf seiner Internetseite eine Sammlung veröffentlich mit weiteren Hilfen zum Gottesdienst zuhause.

Wann ist welche Kirche geöffnet?

Die Kirchen sind in der Regel zu folgenden Zeiten geöffnet. Abweichungen von den veröffentlichten Zeiten sind besonders in den Zeiten des Lockdown vorbehalten.

St. Jodokus: montags bis samstags ca. 12:00 – 16:00 Uhr, sonntags ca. 11:30 – 16:00 Uhr
St. Johannes Baptist: dienstags, donnerstags und freitags ca. 9:00 – 11:00 Uhr, dienstags bis freitags ca. 15:00 – 17:00 Uhr
St. Liborius: sonntags ca. 10:00-11:00 Uhr
Liebfrauen, Jöllenbeck: Marienkapelle: dienstags bis freitags ca. 8:00 – 18:00 Uhr; Stille Kirche am Mittwoch und Freitag 16:00 – 17:00 Uhr
Christkönig: täglich ca. 8:00 – 18:00 Uhr (sonntags ab ca. 9:00 Uhr)
Heilig Geist: täglich ca. 10:00 – 18:00 Uhr

Was ist mit den Kollekten?

Die Kollekten können derzeit nicht zur Gabenbereitung in der gewohnten Form gehalten werden. Am Kirchenausgang stehen nach den Messen Kollektenkörbe bereit. Wir sind dankbar, wenn Sie diese Möglichkeit der Spende nutzen.

Fragen und Antworten

zum Bereich der Sakramente, Beerdigungen und kirchlichen Feiern

Können Tauffeiern stattfinden?

Grundsätzlich gibt es seit dem 09.05.2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zu Tauffeiern. Dabei sind die aktuellen Einschränkungen zur Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen zu beachten. (Abstandsgebot, Teilnehmerzahl etc.)
Jede Familie muss für sich entscheiden, ob eine angemessene Feier unter den gegebenen Umständen für sie möglich ist. Aufgrund der tagesaktuellen Veränderungen der Infektionszahlen muss auch mit einer kurzfristigen Absage der häuslichen Feier gerechnet werden.

Das Erzbistum schreibt dazu:
Um die Größe der versammelten Gemeinde möglichst klein zu halten, sollten nur Taufen einzelner Kinder außerhalb der Messfeier stattfinden. Der erforderliche Mindestabstand ist einzuhalten. An einigen Stellen sieht der Taufritus einen körperlichen Kontakt zwischen Taufspender und Täufling vor. Hier ist folgendes zu beachten:

  • Die Bezeichnung mit dem Kreuz zu Beginn der Feier erfolgt nur durch die Eltern. Der Zelebrant spricht das zugehörige Deutewort und macht ein Kreuz in entsprechendem Abstand als Segenszeichen.
  • Die Salbung mit Katechumenenöl entfällt. Anstelle der Handauflegung streckt der Zelebrant seine Hand über dem Kind aus (unter Wahrung des Abstands) und spricht den zugehörigen Text.
  • Die in den Formularen A und B vorgesehene Berührung des Taufwassers bei dessen Segnung durch den Zelebranten entfällt.
  • Bei der Taufspendung als solcher ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich. Der Zelebrant trägt hierzu einen Mund-/Nasenschutz. Das Übergießen mit dem Wasser erfolgt ausschließlich mittels eines Kännchens oder eines anderen geeigneten Gefäßes; das Wasser darf nicht mit der Hand geschöpft werden.
  • Zur Chrisamsalbung nutzt der Zelebrant einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen und zeichnet damit ein Kreuz auf dem Scheitel des Kindes.
  • Sofern der Effata-Ritus vollzogen wird, wird nur das Deutewort gesprochen. Die Berührung von Ohren und Mund des Kindes entfällt.

Das Taufwasser ist auch in der Osterzeit für jede Taufe zu erneuern. Der Taufbrunnen und gegebenenfalls die Taufgarnitur (Gefäß zum Übergießen, Taufschale) ist nach jeder Taufe gründlich zu reinigen, ebenso das Chrisamgefäß außen. Das Handtuch, das zum Abtrocknen des Kindes verwendet wird, ist entsprechend der Hygienevorgaben bei mindestens 60⁰ C zu waschen und die zur Salbung verwendete Watte in angemessener Weise zu entsorgen.

Die Tauffamilie soll in einem Vorgespräch auf die veränderten Rahmenbedingungen zur Feier der Taufe hingewiesen werden. Sollte sie sich darauf nicht einlassen wollen, soll ihr die Möglichkeit angeboten werden, die Taufe zu verschieben. Aktuell kann aus den bekannten Gründen nicht gesagt werden, wann der Taufritus wieder in der sonst vorgesehenen Weise vollzogen werden kann.

Welche Regelungen gelten für Trauungen?

Da die Entscheidungslage insgesamt recht unsicher ist, sollte über ein Verschieben einer Trauung, nachgedacht werden. Die von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf die kirchliche Feier der Trauung sondern auf die gesamte Feier der Hochzeit. (z.B. Abstandsgebot, Einschränkungen in der Gastronomie, erhöhtes Infektionsrisiko bei Familienfeiern…)

Grundsätzlich gibt es seit Mai 2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zur Trauung. Dabei gelten die allgemeinen Beschränkungen und Abstandsregeln für die öffentlichen Gottesdienste. Eine in der Kirche gefeierte Trauung ist in keinem Fall eine Privatfeier!

Letztlich muss jedes Brautpaar bei der Planung für sich entscheiden, mit welchen Einschränkungen eine Trauung für sie noch denkbar ist, und ob für sie eine dann kurzfristige Absage der Trauung (wenn die Infektionslage es erforderlich macht) tragbar ist. Bitte melden Sie sich zwecks Terminabsprache in einem unserer Pfarrbüros. Aufgrund der je tagesaktuellen Infektionszahlen besteht immer die Möglichkeit, dass eine Hochzeitsfeier auch kurzfristig nicht so wie geplant stattfinden kann.

Wie können Beerdigungen stattfinden?

Für Beerdigungen gilt, dass nach Maßgabe der Stadt Bielefeld die Anzahl der Trauergäste begrenzt ist. Trauerfeiern können in Trauerhallen stattfinden, wenn dort der Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden kann. Ist die Trauerhalle zu klein, muss die gesamte Feier direkt am Grab gehalten werden. Ein Requiem kann unter Einhaltung aller Einschränkungen für den öffentlichen Gottesdienst gefeiert werden. Gemeindegesang ist weder beim Requiem noch in der Trauerfeier möglich.

Mit den Lockerungen der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zum 15.07.2020 können auch wieder größere Trauerfeiern mit mehr Trauergästen stattfinden. Informationen dazu gibt es beim jeweiligen Bestatter. Für die Feier eines Requiems in einer Kirchen gelten die Beschränkungen für die Feier von Gottesdiensten in der jeweiligen Kirche. Ein in der Kirche gefeiertes Requiem oder eine in der Kirche gehaltene Trauerfeier ist keine private Feier!

Das Gespräch zur Vorbereitung der Beerdigung sollte, wenn möglich, telefonisch geführt werden. Einzelheiten (auch der Art der Feier in der Trauerhalle oder am Grab) sind mit dem jeweiligen Geistlichen abzustimmen. In jedem Fall sind die aktuell geltenden Hygienebestimmungen einzuhalten.

Update 19.10.2020:
Beerdigungen fallen künftig grundsätzlich unter die Regelungen zum Abstandsgebot und zur Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum (§ 2 Abs. 3 Ziff. 10a CoronaSchVO). Allerdings gilt das Abstandsgebot nicht für nahe Angehörige, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind (§ 13 Abs. 6 CoronaSchVO). Die mit Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz-Werte von 35 und 50 verbundenen Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl gelten für Beerdigungen nicht (§ 15a Abs. 5 CoronaSchVO).

Update 28.05.2021:
Zwischen nahen Angehörigen ist bei einer Beerdigung die Unterschreitung des Mindestabstandes möglich.

Was ist mit den Erstkommunionfeiern?

Die Erstkommunionvorbereitung für das Jahr 2021 hat nach den Herbstferien 2020 begonnen. Die Vorbereitung kann unter Coronabedingungen erfolgen. Sie unterscheidet sich aber deutlich Vorbereitung der vergangenen Jahre. Mit Schließung der Schulen ist die Erstkommunionvorbereitung unterbrochen worden.

Wir gehen davon aus, dass die Erstkommunionfeiern an den Sonntagen nach Ostern stattfinden können. Allerdings rechnen wir damit, dass auch dann noch ähnliche Beschränkungen wie im Jahr 2020 gelten werden. (Abstände im Gottesdienst, geringere Zahl der Mitfeiernden, kein Gesang…) Kurzfristige Änderungen, die im Infektionsgeschehen begründet sind, können jederzeit erfolgen. Für die Zeit nach den Sommerferien 2021 sind weitere Ausweichtermine zusätzlich vorgesehen.

Informationen zur Erstkommunion 2021 finden Sie hier.

Was ist mit den Firmfeiern?

Die nächste Firmfeier ist für den 26.09.2021 geplant. Die Anmeldungen dazu sind erfolgt.

Am 07.11.2021 sind weitere Firmfeiern geplant.

Gibt es Beichtgelegenheiten?

Samstags ist in St. Jodokus um 16:00 Uhr Beichtgelegenheit. Allerdings ist die Beichte nur als Beichtgespräch am Tisch im Beichtraum möglich, da andernfalls nicht der notwendige Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Beichträume in den anderen Kirchen sind wegen der Größe nicht geeignet. Im Einzelfall muss die Beichte im Kirchenraum stattfinden.

Fragen und Antworten

zu weiteren Bereichen

Sind die Pfarrbüros erreichbar?

Die Erreichbarkeit der Pfarrbüros ist derzeit gewährleistet. Persönliche Besuche in den Büros sind wieder möglich. Die Büros sind für den öffentlichen Publikumsverkehr wieder geöffnet.

Bitte nehmen Sie dennoch in der Regel immer mit den Büros per Telefon oder per Mail Kontakt auf. Hier finden Sie alle Telefonnummern und Mailadressen.

Welche Notfallnummer gibt es?

Neben den Kontakten in unsere Pfarrbüros und zu den Seelsorgerinnen und Seelsorgern gibt es bundesweite Notfallrufnummern:

  • Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 1110222
  • Bereitschaftsdienst für ärztliche Hilfe: 116117
  • Weißer Ring: 116006
  • Nummer gegen Kummer: 116111
  • Sucht&Drogen Hotline: 01805/313031
  • Seniorentelefon: 0800/4708090
  • Hotline des Pastoralverbundes: 0521/16398-500

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat in diesem besonderen Corona Ausnahmezustand ein Senioren- und Familien-Telefon eingerichtet.
Wir hören zu, spenden Trost, geben Kraft und vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützungsangebote.
Das Telefon ist täglich von 9 bis 15 Uhr besetzt (auch am Wochenende) und unter folgenden Rufnummern zu erreichen:
Senioren: 0521 98892 – 800
Familien: 0521 98892 – 900

Ist das HOT geöffnet?

Mit der Lockerung der Maßnahmen ist auch wieder eine Öffnung von Jugendfreizeitstätten möglich. Informationen dazu gibt es unter www.hot-schildesche.de.

Können Gremiensitzungen stattfinden?

Die Sitzungen von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat können unter Beachtung der derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. So können unverschiebbare Konsultationen erfolgen und Beschlüsse gefasst werden. Für die Kirchenvorstände gibt es die Sonderregelung, dass bis auf weiteres auch Videokonferenzen zur Beschlussfassung möglich sind.

Sitzungen der Vorstände der Verbände sind ebenfalls unter Einhaltung der Hygienebedingungen möglich.

Treffen sich Gruppen und Vereine?

Es besteht nach wie vor seitens der Landesregierung ein umfassendes Kontaktverbot. Kontakte sind daher auf ein Mindestmaß zu beschränken. Bei allen zu planenden Veranstaltungen ist daher als erste die Frage der unbedingten Notwendigkeit zu stellen. Deshalb heißt es in §1 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW: “Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.”

Pfarrheime können genutzt werden, wenn ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept besteht, das den jeweiligen staatlichen Coronaschutz-Vorgaben Rechnung trägt. Dies betrifft insbesondere die jeweils geltenden Versammlungsbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie die Dokumentationspflichten zur Rückverfolgbarkeit. 

Das bedeutet, dass ein Treffen von Gruppen und Verbänden in den Pfarrheimen nur möglich ist, wenn die jeweilige Gruppe ein Hygienekonzept dem jeweiligen Kirchenvorstand vorlegt. In jedem Fall gehört dazu, dass eine konkrete Ansprechperson mit Kontaktdaten benannt wird, die für die Einhaltung des Konzeptes Sorge trägt. Zur Rückverfolgbarkeit ist die Registrierung aller Teilnehmenden mit Name, Adresse und Telefonnummer notwendig. Die Räume sind dauerhaft zu belüften und die Mindestabstände von 1,5m sind immer einzuhalten. Beim Betreten und Verlassen der Räume gilt die Maskenpflicht. Auf das Reichen von Speisen sollte verzichtet werden, da dafür sehr hohe Hygienestandards erfüllt werden müssen. Getränke sollten in kleinen Portionsflaschen gereicht werden. Ansonsten sind die Trinkgläser nach der Veranstaltung in der Spülmaschine mit dem “Topfprogramm” (heiß) zu spülen.

Gibt es Chorproben?

Proben sind unter Beachtung der für den Chorgesang geltenden erhöhten Abstandsregeln ausschließlich zur Vorbereitung von Gottesdiensten möglich.

Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist beim Gesang ein deutlich erhöhtes Risiko der Infektion gegeben. 

Ich bin geimpft! Gibt es für mich auch noch Einschränkungen?

Zurzeit unterscheiden wir in den Kirchengemeinden nicht zwischen Geimpften und nicht Geimpften. Es gelten für alle die gleichen Regeln: Abstand, Desinfektion, Maske tragen und Vermeidung von Kontakten.

Solange kein umfassendes Impfangebot für alle Altersgruppen gemacht werden kann, ist es auch eine Frage der Solidarität, das eigene Verhalten dementsprechend anzupassen und Verzicht zu üben.

Seniorenveranstaltungen beginnen frühesten nach den Sommerferien.

Coronainformationen