Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen aus dem Pastoralverbund

Die weltweite Corona-Pandemie erfordert Maßnahmen und Handeln, das viele Bereiche der Seelsorge und der Menschen unseres Pastoralverbundes betrifft. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Hilfestellungen.

Verfügung der Stadt Bielefeld

Die Stadt Bielefeld verweist auf die Verfügungen des Landes NRW. Zusätzlich hat jede Kommune die Möglichkeit, eigene Allgemeinverfügungen zu erlassen, wenn das Infektionsgeschehen es erforderlich macht. Auf der Homepage der Stadt sind die jeweils aktuellen Informationen zu finden.

Homepage der Stadt Bielefeld

Anordnungen des Erzbistums Paderborn

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt.

Mit der Möglichkeit der Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten seit dem 01.05.2020 hat das Erzbistum weitere umfassenden Maßnahmen erlassen. Die Maßnahmen werden an die aktuelle Landesgesetzgebung täglich angepasst. Seit dem 30.05.2020 müssen die Gottesdienstbesucher namentlich mit Telefonnummer und Adresse registriert werden. Die Veränderungen seit dem 14.10.2020 haben nur geringe Auswirkungen auf gottesdienstliche Feiern und gemeindliche Veranstaltungen. Es wird nach wie vor allen dringen angeraten, Kontakte zu reduzieren und Vorsicht walten zu lassen. Mit weitreichenden Lockerungen ist vorerst nicht zu rechnen. Am 15.12.2020 hat das katholische Büro mit der Staatskanzlei Vereinbarungen getroffen für die Zeit des Lockdowns.

Alle Coronainformationen des Erzbistums finden Sie hier.

Hier finden Sie eine graphische Darstellung der COVID-19 Infektionen im Erzbistum Paderborn.

Fragen und Antworten

zum Bereich Gottesdienste in der Zeit des Lockdown

Stand: 12.01.2021 9:00 Uhr

Verzicht auf Präsenzgottesdienste bis zum 31.01.2021

Aufgrund der schwer in den Griff zu bekommenden Coronalage in der Stadt Bielefeld verzichten wir bis zum 31.01.2021, also für die Zeit des allgemeinen Lockdown, auf die Feier von Präsenzgottesdiensten in unserem Pastoralverbund. Diese Entscheidung wurde am 11.01.2021 vom Pastoralteam und dem Pastoralverbundsrat mehrheitlich getroffen.

Gibt es Gottesdienst im Livestream?

Aus der Jodokuskirche werden die Gottesdienste als Livestream übertragen.

Zurzeit ist das der Sonntagsgottesdienst um 10:00 Uhr.

Bleiben die Kirchen geöffnet?

Die Kirchen sind in der Zeit des Lockdowns weiterhin zu den gewohnten Zeiten für das persönliche Gebet geöffnet.

Kann ich an den Livestreamgottesdiensten auch in der Kirche teilnehmen?

An den Gottesdiensten, die bis zum 31.01.2021 via Livestream übertragen werden, können Sie nur über Internet teilnehmen. DIe Kirche ist in der Zeit der Gottesdienstübertragung geschlossen.

Wie sieht es mit Beerdigungsgottesdiensten in den Kirchen aus?

Gottesdienste gelegentlich einer Beerdigung (Requiem oder Trauerfeier) können in der Zeit des Lockdown in den Kirchen als nicht öffentliche Gottesdienste gefeiert werden.

Fragen und Antworten

zum allgemeinen Bereich der Gottesdienste

Wie lange werden die Gottesdienste eingeschränkt sein?

Seit dem 10.05.2020 beginnen wir in den Kirchen in Bielefeld wieder vorsichtig, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Da noch weiterhin das Kontaktverbot durch die Bundesregierung bestehen bleibt, können Gottesdienste nur unter großen Einschränkungen gefeiert werden. Der Hauptgrund für die Einschränkungen im Bereich der Gottesdienste liegt im Abstandsgebot und in dem deutlich erhöhten Risiko einer Infektion durch Gemeindegesang. In jedem Fall ist eine Nachverfolgbarkeit durch Registrierung der Gottesdienstbesucher zu gewährleisten.

Derzeit kann keine Aussage über einen Zeitpunkt für Lockerungen im Bereich der Gottesdienste gemacht werden.

Gibt es auch nicht öffentliche Gottesdienste?

In den Einrichtungen (Haus Laurentius und Piusheim) und in seltenen und besonderen Fällen auch in den Kirchen werden nicht öffentliche Gottesdienste gefeiert. Dort ist aufgrund der besonderen Situation der Einrichtungen eine Teilnahme von außen nicht möglich.

Gibt es Einschränkungen bei der Beheizung der Kirchen?

In Kirchen, die mit einer Warmluftheizung beheizt werden (Christkönig, Heilig Geist, Johannes Baptist und St. Liborius) muss sichergestellt werden, dass eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn die Heizung ausgeschaltet wird und über den Gottesdienst ausgeschaltet bleiben. Der Grund dafür ist, dass es möglichst geringe Luftbewegungen in den Kirchen geben soll, solange sich Menschen in den Kirchen aufhalten. Nach den Gottesdiensten werden die Kirchen belüftet, so dass ein möglichst kompletter Luftaustausch erzielt wird.

Insgesamt werden die Maßnahmen aber dazu führen, dass an kalten Tagen die Kirchen nicht so beheizt sein werden, wie es in der Vergangenheit üblich war. Die Kirchen mit anderen Heizsystemen (Liebfrauen Jöllenbeck, St. Jodokus und die Andreaskapelle im Franziskushospital) sind nicht betroffen von den Einschränkungen im Heizbetrieb. Abe auch hier wird es durch das intensivere Lüften kühler sein.

Welche Regelungen gibt es zur Sonntagspflicht?
Der Herr Generalvikar hat zu dieser Frage geantwortet:

Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt.

Auch über den 10. Mai hinaus ist diese Regelung gültig.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Teilnahme an Gottesdiensten?

Über die verschiedenen Gottesdienstübertragungen in Hörfunk, Fernsehen und Internet könne Sie zuhause Gottesdienste mitfeiern. Auf unserer Seite “Gottesdienste” finden Sie auch eine Zusammenstellung der Übertragungsangebote.

Die öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen können vorsichtig genutzt werden.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, selbst im familiären Umfeld zuhause einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Das Gebet- und Gesangbuch “Gotteslob” bietet dafür Modelle an.

Welche Alternativen gibt es für ein gemeinsames Gebet?

Dreimal am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen zum Angelusgebet. Diese Gebetszeit kann auch jetzt Menschen miteinander verbinden. Sie können zu dem Läuten der Glocken den Angelus, das Vaterunser oder ein anderes (freies) Gebet beten in einer großen Gemeinschaft.

Der Angelus

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria …

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Weitere Hilfen

Das deutsche Liturgische Institut hat auf seiner Internetseite eine Sammlung veröffentlich mit weiteren Hilfen zum Gottesdienst zuhause.

Wann ist welche Kirche geöffnet?

Die Kirchen sind in der Regel zu folgenden Zeiten geöffnet. Abweichungen von den veröffentlichten Zeiten sind besonders in den Zeiten des Lockdown vorbehalten.

St. Jodokus: montags bis samstags ca. 12:00 – 16:00 Uhr, sonntags ca. 11:30 – 16:00 Uhr
St. Johannes Baptist: dienstags, donnerstags und freitags ca. 9:00 – 11:00 Uhr, dienstags bis freitags ca. 15:00 – 17:00 Uhr
St. Liborius: sonntags ca. 10:00-11:00 Uhr
Liebfrauen, Jöllenbeck: Marienkapelle: dienstags bis freitags ca. 8:00 – 18:00 Uhr; Stille Kirche am Mittwoch und Freitag 16:00 – 17:00 Uhr
Christkönig: täglich ca. 8:00 – 18:00 Uhr (sonntags ab ca. 9:00 Uhr)
Heilig Geist: täglich ca. 10:00 – 18:00 Uhr

Was ist mit den Kollekten?

Die Kollekten können derzeit nicht zur Gabenbereitung in der gewohnten Form gehalten werden. Am Kirchenausgang stehen nach den Messen Kollektenkörbe bereit. Wir sind dankbar, wenn Sie diese Möglichkeit der Spende nutzen.

Fragen und Antworten

zum Bereich der Sakramente, Beerdigungen und kirchlichen Feiern

Können Tauffeiern stattfinden?

Grundsätzlich gibt es seit dem 09.05.2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zu Tauffeiern. Dabei sind die aktuellen Einschränkungen zur Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen zu beachten. (Abstandsgebot, Teilnehmerzahl etc.)
Jede Familie muss für sich entscheiden, ob eine angemessene Feier unter den gegebenen Umständen für sie möglich ist. Aufgrund der tagesaktuellen Veränderungen der Infektionszahlen muss auch mit einer kurzfristigen Absage der häuslichen Feier gerechnet werden.

Das Erzbistum schreibt dazu:
Um die Größe der versammelten Gemeinde möglichst klein zu halten, sollten nur Taufen einzelner Kinder außerhalb der Messfeier stattfinden. Der erforderliche Mindestabstand ist einzuhalten. An einigen Stellen sieht der Taufritus einen körperlichen Kontakt zwischen Taufspender und Täufling vor. Hier ist folgendes zu beachten:

  • Die Bezeichnung mit dem Kreuz zu Beginn der Feier erfolgt nur durch die Eltern. Der Zelebrant spricht das zugehörige Deutewort und macht ein Kreuz in entsprechendem Abstand als Segenszeichen.
  • Die Salbung mit Katechumenenöl entfällt. Anstelle der Handauflegung streckt der Zelebrant seine Hand über dem Kind aus (unter Wahrung des Abstands) und spricht den zugehörigen Text.
  • Die in den Formularen A und B vorgesehene Berührung des Taufwassers bei dessen Segnung durch den Zelebranten entfällt.
  • Bei der Taufspendung als solcher ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich. Der Zelebrant trägt hierzu einen Mund-/Nasenschutz. Das Übergießen mit dem Wasser erfolgt ausschließlich mittels eines Kännchens oder eines anderen geeigneten Gefäßes; das Wasser darf nicht mit der Hand geschöpft werden.
  • Zur Chrisamsalbung nutzt der Zelebrant einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen und zeichnet damit ein Kreuz auf dem Scheitel des Kindes.
  • Sofern der Effata-Ritus vollzogen wird, wird nur das Deutewort gesprochen. Die Berührung von Ohren und Mund des Kindes entfällt.

Das Taufwasser ist auch in der Osterzeit für jede Taufe zu erneuern. Der Taufbrunnen und gegebenenfalls die Taufgarnitur (Gefäß zum Übergießen, Taufschale) ist nach jeder Taufe gründlich zu reinigen, ebenso das Chrisamgefäß außen. Das Handtuch, das zum Abtrocknen des Kindes verwendet wird, ist entsprechend der Hygienevorgaben bei mindestens 60⁰ C zu waschen und die zur Salbung verwendete Watte in angemessener Weise zu entsorgen.

Die Tauffamilie soll in einem Vorgespräch auf die veränderten Rahmenbedingungen zur Feier der Taufe hingewiesen werden. Sollte sie sich darauf nicht einlassen wollen, soll ihr die Möglichkeit angeboten werden, die Taufe zu verschieben. Aktuell kann aus den bekannten Gründen nicht gesagt werden, wann der Taufritus wieder in der sonst vorgesehenen Weise vollzogen werden kann.

Welche Regelungen gelten für Trauungen?

Da die Entscheidungslage insgesamt recht unsicher ist, sollte über ein Verschieben einer Trauung, nachgedacht werden. Die von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf die kirchliche Feier der Trauung sondern auf die gesamte Feier der Hochzeit. (z.B. Abstandsgebot, Einschränkungen in der Gastronomie, erhöhtes Infektionsrisiko bei Familienfeiern…)

Grundsätzlich gibt es seit Mai 2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zur Trauung. Dabei gelten die allgemeinen Beschränkungen und Abstandsregeln für die öffentlichen Gottesdienste. Eine in der Kirche gefeierte Trauung ist in keinem Fall eine Privatfeier!

Letztlich muss jedes Brautpaar bei der Planung für sich entscheiden, mit welchen Einschränkungen eine Trauung für sie noch denkbar ist, und ob für sie eine dann kurzfristige Absage der Trauung (wenn die Infektionslage es erforderlich macht) tragbar ist. Bitte melden Sie sich zwecks Terminabsprache in einem unserer Pfarrbüros. Letztlich besteht aufgrund der je tagesaktuellen Infektionszahlen immer die Möglichkeit, dass eine Hochzeitsfeier auch kurzfristig nicht so wie geplant stattfinden kann.

Wie können Beerdigungen stattfinden?

Für Beerdigungen gilt, dass nach Maßgabe der Stadt Bielefeld die Anzahl der Trauergäste begrenzt ist. Trauerfeiern können in Trauerhallen stattfinden, wenn dort der Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden kann. Ist die Trauerhalle zu klein, muss die gesamte Feier direkt am Grab gehalten werden. Ein Requiem kann unter Einhaltung aller Einschränkungen für den öffentlichen Gottesdienst gefeiert werden. Gemeindegesang ist weder beim Requiem noch in der Trauerfeier möglich.

Mit den Lockerungen der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zum 15.07.2020 können auch wieder größere Trauerfeiern mit mehr Trauergästen stattfinden. Informationen dazu gibt es beim jeweiligen Bestatter. Für die Feier eines Requiems in einer Kirchen gelten die Beschränkungen für die Feier von Gottesdiensten in der jeweiligen Kirche. Ein in der Kirche gefeiertes Requiem oder eine in der Kirche gehaltene Trauerfeier ist keine private Feier!

Das Gespräch zur Vorbereitung der Beerdigung sollte, wenn möglich, telefonisch geführt werden. Einzelheiten (auch der Art der Feier in der Trauerhalle oder am Grab) sind mit dem jeweiligen Geistlichen abzustimmen. In jedem Fall sind die aktuell geltenden Hygienebestimmungen einzuhalten.

Update 19.10.2020:
Beerdigungen fallen künftig grundsätzlich unter die Regelungen zum Abstandsgebot und zur Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Raum (§ 2 Abs. 3 Ziff. 10a CoronaSchVO). Allerdings gilt das Abstandsgebot nicht für nahe Angehörige, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind (§ 13 Abs. 6 CoronaSchVO). Die mit Überschreitung der 7-Tages-Inzidenz-Werte von 35 und 50 verbundenen Beschränkungen hinsichtlich der Teilnehmerzahl gelten für Beerdigungen nicht (§ 15a Abs. 5 CoronaSchVO).

Was ist mit den Erstkommunionfeiern?

Die Erstkommunionvorbereitung für das Jahr 2021 hat nach den Herbstferien begonnen. Die Vorbereitung kann unter Coronabedingungen erfolgen. Sie unterscheidet sich aber deutlich Vorbereitung der vergangenen Jahre.

Wir rechnen damit, dass die Erstkommunionfeiern an den Sonntagen nach Ostern stattfinden können. Allerdings gehen wir davon aus, dass auch dann noch ähnliche Beschränkungen wie in diesem Jahr sein werden. (Abstände im Gottesdienst, geringere Zahl der Mitfeiernden…) Kurzfristige Änderungen, die im Infektionsgeschehen begründet sind, können jederzeit erfolgen.

Informationen zur Erstkommunion 2021 finden Sie hier.

Was ist mit den Firmfeiern?

Nach derzeitigem Planungsstand wird Weihbischof Matthias König aus Paderborn am 14.02.2021 um 10:00 Uhr in St. Jodokus den Firmgottesdienst feiern und das Sakrament der Firmung spenden. Die Vorbereitung erfolgt in den beiden Wochen vorher in Form von Weggottesdiensten.

Ob diese Planung eingehalten werden kann, lässt sich zurzeit allerdings nicht mit Sicherheit sagen.

Gibt es Beichtgelegenheiten?

Samstags ist in St. Jodokus um 16:00 Uhr Beichtgelegenheit. Allerdings ist die Beichte nur als Beichtgespräch am Tisch im Beichtraum möglich, da andernfalls nicht der notwendige Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Beichträume in den anderen Kirchen sind teilweise wegen der Größe nicht geeignet. Im Einzelfall muss die Beichte im Kirchenraum stattfinden.

Fragen und Antworten

zu weiteren Bereichen

Sind die Pfarrbüros erreichbar?

Die Erreichbarkeit der Pfarrbüros ist derzeit gewährleistet. Allerdings sind persönliche Besuche in den Büros nicht möglich. Die Büros sind für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen.

Bitte nehmen Sie in der Regel immer mit den Büros per Telefon oder per Mail Kontakt auf. Hier finden Sie alle Telefonnummern und Mailadressen.

Welche Notfallnummer gibt es?

Neben den Kontakten in unsere Pfarrbüros und zu den Seelsorgerinnen und Seelsorgern gibt es bundesweite Notfallrufnummern:

  • Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 1110222
  • Bereitschaftsdienst für ärztliche Hilfe: 116117
  • Weißer Ring: 116006
  • Nummer gegen Kummer: 116111
  • Sucht&Drogen Hotline: 01805/313031
  • Seniorentelefon: 0800/4708090
  • Hotline des Pastoralverbundes: 0521/16398-500

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat in diesem besonderen Corona Ausnahmezustand ein Senioren- und Familien-Telefon eingerichtet.
Wir hören zu, spenden Trost, geben Kraft und vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützungsangebote.
Das Telefon ist täglich von 9 bis 15 Uhr besetzt (auch am Wochenende) und unter folgenden Rufnummern zu erreichen:
Senioren: 0521 98892 – 800
Familien: 0521 98892 – 900

Ist das HOT geöffnet?

Mit der Lockerung der Maßnahmen ist auch wieder eine Öffnung von Jugendfreizeitstätten möglich. Informationen dazu gibt es unter www.hot-schildesche.de.

Können Gremiensitzungen stattfinden?

Die Sitzungen von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat können unter Beachtung der derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. So können unverschiebbare Konsultationen erfolgen und Beschlüsse gefasst werden. Für die Kirchenvorstände gibt es die Sonderregelung, dass bis auf weiteres auch Videokonferenzen zur Beschlussfassung möglich sind.

In jedem Fall ist zu überlegen, ob die Sitzung notwendig und unverschiebbar ist.

Gleiches gilt für die Vorstände der Verbände und Gruppen der Gemeinden.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 begrenzt. In den Sitzungen ist es Pflicht, die gesamte Zeit über eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Treffen sich Gruppen und Vereine?

Es besteht nach wie vor seitens der Landesregierung ein umfassendes Kontaktverbot. Kontakte sind daher auf ein Mindestmaß zu beschränken. Bei allen zu planenden Veranstaltungen ist daher als erste die Frage der unbedingten Notwendigkeit zu stellen. Deshalb heißt es in §1 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW: “Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.”

Pfarrheime können genutzt werden, wenn ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept besteht, das den jeweiligen staatlichen Coronaschutz-Vorgaben Rechnung trägt. Dies betrifft insbesondere die jeweils geltenden Versammlungsbeschränkungen und Abstandsregelungen sowie die Dokumentationspflichten zur Rückverfolgbarkeit. 

Das bedeutet, dass ein Treffen von Gruppen und Verbänden in den Pfarrheimen nur möglich ist, wenn die jeweilige Gruppe ein Hygienekonzept dem jeweiligen Kirchenvorstand vorlegt. In jedem Fall gehört dazu, dass eine konkrete Ansprechperson mit Kontaktdaten benannt wird, die für die Einhaltung des Konzeptes Sorge trägt. Zur Rückverfolgbarkeit ist die Registrierung aller Teilnehmenden mit Name, Adresse und Telefonnummer notwendig. Die Räume sind dauerhaft zu belüften und die Mindestabstände von 1,5m sind immer einzuhalten. Beim Betreten und Verlassen der Räume gilt die Maskenpflicht. Auf das Reichen von Speisen sollte verzichtet werden, da dafür sehr hohe Hygienestandards erfüllt werden müssen. Getränke sollten in kleinen Portionsflaschen gereicht werden. Ansonsten sind die Trinkgläser nach der Veranstaltung in der Spülmaschine mit dem “Topfprogramm” (heiß) zu spülen.

In Anbetracht der derzeitigen Gefahrenlage sollte jede Gruppe dringend überlegen, ob die Hygienevorschriften lückenlos eingehalten werden können, und ob ein Treffen unter diesen Vorraussetzungen sinnvoll und notwendig ist!

Update November 2020 und Januar 2021:
Im November 2020 gibt es größte Einschränkungen in der Möglichkeit der Treffen von Gruppen. Auch wenn ein Hygienekonzept vorliegt sind Treffen nicht möglich. Einzig Sitzungen von Gremien, die absolut notwendig sind, können stattfinden. Kirchen können nicht als Trefforte zur Verfügung gestellt werden.
Bis zum 31.01.2021 (Zeit des Lockdown) sind keine Treffen von Gruppen und Verbänden möglich.

Gibt es Chorproben?

Alle Proben der Chöre entfallen zurzeit. Proben in kleiner Besetzung sind unter Beachtung der für den Chorgesang geltenden erhöhten Abstandsregeln im Einzelfall möglich.

Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist beim Gesang ein deutlich erhöhtes Risiko der Infektion gegeben. Daher muss auf die gewohnte Chortätigkeit in jedem Fall bis auf weiteres verzichtet werden.

Im November 2020 fallen alle Choraktivitäten und Proben aller gemeindlichen Musikgruppen aus. Ebenso fallen die Bielefelder Konzerttage und alle Konzerte aus.

Coronainformationen