Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen aus dem Pastoralverbund

Die weltweite Corona-Pandemie erfordert Maßnahmen und Handeln, das viele Bereiche der Seelsorge und der Menschen unseres Pastoralverbundes betrifft. Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Hilfestellungen.

Verfügung der Stadt Bielefeld

Die Stadt Bielefeld verweist auf die Verfügungen des Landes NRW. Auf der Homepage der Stadt sind die jeweils aktuellen Informationen zu finden.

Homepage der Stadt Bielefeld

Anordnungen des Erzbistums Paderborn

Das Erzbistum Paderborn hat mit Blick auf die Ausbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) von Montag, 16. März, an und bis auf weiteres, die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen verfügt.

Mit der Möglichkeit der Wiederaufnahme von öffentlichen Gottesdiensten ab dem 01.05.2020 hat das Erzbistum weitere umfassenden Maßnahmen erlassen. Die Maßnahmen werden an die aktuelle Landesgesetzgebung täglich angepasst. Ab dem 30.05.2020 müssen die Gottesdienstbesucher namentlich mit Telefonnummer und Adresse registriert werden. Die Veränderungen zum 15.06.2020 haben nur geringe Auswirkungen auf gottesdienstliche Feiern und gemeindliche Veranstaltungen.

Alle Coronainformationen des Erzbistums finden Sie hier.

Hier finden Sie eine graphische Darstellung der COVID-19 Infektionen im Erzbistum Paderborn.

Fragen und Antworten

zum Bereich der Wiederaufnahme der Feier der Gottesdienste

Stand: 14.07.2020 19:00 Uhr

Ab wann feiern wir wieder Gottesdienste öffentlich?

Ab dem 10.05.2020 haben wir wieder vorsichtig begonnen, in unseren Kirchen öffentliche Gottesdienste zu feiern. Dabei ist es allen Verantwortlichen wichtig, dass der Schutz der Gottesdienstbesucher höchste Priorität hat. Mit dem vorsichtigen Beginn sind Erfahrungen gesammelt worden, die zu einer Weiterentwicklung der Feier von öffentlichen Gottesdiensten geführt haben und führen.
In Pastoralverbund Bielefeld-Ost werden seit dem 28.06.2020 wieder Sonntagsmessen gefeiert.

Welche Gottesdienste werden öffentlich gefeiert?

Seit Pfingsten feiern wir wieder in unseren Kirchen die Hl. Messe. Die Erfahrungen mit den anfänglichen Wortgottesdiensten an den Sonntagen und mit den Hl. Messen an den Werktagen haben gezeigt, dass es verantwortlich ist, auch an den Sonntagen wieder Eucharistie zu feiern. Die Werktagsmessen bleiben zunächst so, wie es der Sonderplan vom 10. Mai vorsieht. Diese Ordnung soll bis Ende August gelten.

Hier die Übersicht über die Sonntagsmessen:

  • Christkönig: (sa) 17:00 Uhr
  • Johannes Baptist (sa) 17:00 Uhr
  • Heilig Geist (sa) 18:30 Uhr
  • St. Ursula: 8:45 Uhr
  • Christkönig: 10:00 Uhr
  • Liebfrauen Jöllenbeck: 10:00 Uhr
  • St. Liborius: 10:00 Uhr
  • St. Jodokus: 10:00 Uhr 
  • Heilig Geist: 11:30 Uhr
  • St. Jodokus: 11:30 Uhr
  • St. Johannes Baptist: 11:30 Uhr

An den Werktagen feiern wir in den Kirchen die Hl. Messe zu einer teilweise gewohnten abendlichen Zeit:

  • montags 18:30 Uhr St. Jodokus
  • dienstags 18:30 Uhr St. Johannes Baptist
  • mittwochs 18:00 Uhr St. Ursula
  • mittwochs 19:00 Uhr Heilig Geist
  • donnerstags 19:00 Uhr Christkönig
  • freitags 18:30 Uhr Liebfrauen Jöllenbeck

An den Werktagen gibt es weitere Wortgottesdienste in unterschiedlichen Kirchen. Diese können Sie dem Gottesdienstkalender entnehmen.

Ab wann feiern wir wieder am Sonntag die Messe?
Von Pfingsten an feiern wir wieder in unseren Kirchen die Hl. Messe. Die Erfahrungen mit den anfänglichen Wortgottesdiensten an den Sonntagen und mit den Hl. Messen an den Werktagen haben gezeigt, dass es verantwortlich ist, auch an den Sonntagen wieder Eucharistie zu feiern. Die Werktagsmessen bleiben zunächst so, wie es der Sonderplan vom 10. Mai vorsieht.

Hier die Übersicht über die Sonntagsmessen:

  • Christkönig: (sa) 17:00 Uhr
  • Johannes Baptist (sa) 17:00 Uhr
  • Heilig Geist (sa) 18:30 Uhr
  • St. Ursula: 8:45 Uhr
  • Christkönig: 10:00 Uhr
  • Liebfrauen Jöllenbeck: 10:00 Uhr
  • St. Liborius: 10:00 Uhr
  • Heilig Geist: 11:30 Uhr
  • St. Jodokus: 11:30 Uhr
  • St. Johannes Baptist: 11:30 Uhr

 

Was ist besonders bei der Feier der Gottesdienste zu beachten?

Für jede Kirche wird ein Sitzplatzkonzept erstellt, das für die notwendigen Sicherheitsabstände von zwei Metern sorgt. Die Anzahl der möglichen Gottesdienstbesucher ist begrenzt. Die Zahlen sind für jede Kirche ermittelt. Ein Ordnungsdienst stellt die Einhaltung der Maßnahmen sicher.

Die Gottesdienstbesucher sind alle namentlich zu erfassen. Dazu liegen am Kircheneingang Registrierungszettel aus, die die Besucher mit Namen, Anschrift, Telefonnummer und ggf. E-Mailadresse ausfüllen müssen. Diese werden in einer Box gesammelt und nach vier Wochen vernichtet. Ohne die Erfassung ist ein Besuch des Gottesdienstes nicht möglich.

Auch wenn es nach den Lockerungen durch das Land NRW möglich ist, im Gottesdienst auf die Wahrung der Abstände zu verzichten, wenn ein genauer Sitzplan vorliegt un jeweils angefertigt wird, verzichten wir aus Gründen der Verantwortung auf diese Möglichkeit.

Wie funktioniert die Registrierung von Gottesdienstbesuchern?
In den Kirchen unseres Pastoralverbundes muss von jedem Gottesdienstbesucher ein Registrierungszettel ausgefüllt werden und in eine Sammelbox (ähnlich einer Wahlurne) geworfen werden. Nach dem Gottesdienst wird die Box geleert, die Zettel werden in einem Umschlag gesammelt und nach vier Wochen vernichtet. Die so gesammelten Daten werden zu keinem anderen Zweck als der Nachverfolgung von Infektionsketten im Bedarfsfall eingesetzt. Mit dem Besuch des Gottesdienstes erklärt sich auch jeder mit diesem Verfahren einverstanden.

Der Ordnungsdienst wird auf dieses neue Verfahren aufmerksam machen. Für weitere Gottesdienstbesuche können Sie auch Blancozettel mitnehmen und sie beim nächsten Mal schon ausgefüllt mitbringen.

Wieviel Plätze sind in den einzelnen Kirchen vorhanden
Christkönig: bis zu 51 Plätze (mindestens 36 Plätze)
Heilig Geist: 50 Plätze
Liebfrauen Jöllenbeck: 38 Plätze
St. Liborius: 68 Plätze
St. Jodokus: 75 Plätze
St. Johannes Baptist: 68 Plätze
St. Ursula: 33 Plätze
Muss ich mich zum Besuch eines Gottesdienstes anmelden?
Zuzeit ist eine Anmeldung zu einem Gottesdienst in einer Kirche des Pastoralverbundes Bielefeld Mitte-Nord-West noch nicht erforderlich.

Allerdings nehmen wir wahr, dass zu bestimmten Gottesdiensten die Plätze in einzelnen Kirchen knapp werden, bzw. dass bereits Besucher keinen Einlass mehr bekommen konnten. Wir beobachten die Situation genau. Es ist denkbar, dass zu bestimmten Gottesdiensten eine Voranmeldung notwendig werden wird. Dazu wird es ein zweifaches Verfahren geben. Es wird möglich sein, sich online über die Homepage oder telefonisch bei einem der Pfarrbüros anzumelden.

Wir werden Sie hier informieren, wenn eine Anmeldung notwendig wird.

Was ist beim Kommunionempfang zu beachten?

In den Hl. Messen an den Werktagen wird die Hl. Kommunion vom Priester bzw. Kommunionhelfer ausgeteilt. Dazu desinfiziert er vor und nach der Austeilung die Hände und trägt dabei eine Maske. Die Hl. Kommunion wird mit einem gebotenen Abstand gereicht. Beim Kommunionempfang ist auf den Mindestabstand zu den anderen Kommunikanten zu achten. Mundkommunion ist bis auf weiteres nicht möglich und bleibt verboten. Die Segnung von Personen, die die Hl. Kommunion nicht empfangen, geschieht ohne Berührung. Bitte verzichten Sie auf irgendwelche Tücher beim Kommunionempfang.

Die Hostie ist immer vom Kommunionspender in die Hand des Empfängers zu legen. Die Kommunion wird ohne Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Ggf. kann der Dialog gemeinsam zu Beginn der Kommunionausteilung gesprochen werden.

In den fast allen Kirchen wird die Kommunion durch den Priester und Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer in der Weise ausgeteilt, dass die Gläubigen in den Bänken bleiben, da in der Regel nur die Außenblätze der Bankreihen besetzt sind. Im Einzelfall geht der Kommunionspender in die freie Vorderbank.

Welche liturgischen Dienste kann es geben?

Die Anzahl der liturgischen Dienste ist auf ein absolutes Mindestmaß zu reduzieren. Lektor, Kantor und maximal zwei Messdiener können eingesetzt werden. Der Dienst der Messdienerinnen und Messdiener ist aber noch reduziert. Die Gaben von Brot und Wein werden zum Altar gebracht bevor der Priester zum Altar tritt. Kerzen beim Evangelium sind aus Gründen des Abstandes nicht sinnvoll. Die Kollekte ist nur durch abgestellte Kollektenkörbe an den Ausgängen möglich.

Wie sieht es mit dem Gemeindegesang aus?

Nach Maßgabe des Erzbistums ist aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr durch Aerosole bis auf weiteres vom Gesang in den öffentlichen Gottesdiensten abzusehen. Das gilt auch für andere Gottesdienste wie z.B. Trauerfeiern, Taufen oder Trauungen. Die kircheneigenen Gesangbücher werden bis auf weiteres nicht ausliegen.

Mehrere Infektionsereignisse zeigen, dass in der Tat ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko durch den Gesang gegeben ist.

Gibt es eine Maskenpflicht?

Das Tragen von Masken beim Betreten und Verlassen der Kirchen ist für jeden Gottesdienstbesucher Pflicht. Die jeweils gültigen Hygienebestimmungen der Stadt Bielefeld sind zu beachten. Es ist zu empfehlen, die Masken bis zum Beginn des Gottesdiensten zu tragen.

Gibt es weiterhin Gottesdienste im Livestream?

Mit Beginn der Sommerferien sind die Livstreamangebote aus St. Jodokus eingestellt worden. Bitte nutzen Sie die Gottesdienstübertragungen in den öffentlich-rechtlichen und privaten Hörfunk- und Fernsehprogrammen.

Werden in den Einrichtungen auch öffentliche Gottesdienste gefeiert?
Bis auf Weiteres bleiben die Kapellen in den Einrichtungen (Haus Laurentius, Piusheim und Franziskushospital) für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Gottesdienste aus den Kapellen werden in das jeweilige Haus übertragen. Im Haus Laurentius werden andere Formate genutzt.
Kann ich mich am Ordnungsdienst in meiner Kirche beteiligen?
Gerne können Sie sich für den freiwilligen Ordnungsdienst in unseren Kirchen melden. Bitte rufen Sie dazu in Ihrem Pfarrbüro an. Beachten Sie aber, dass für den Ordnungsdienst in der Regel nur Menschen infrage kommen, die nicht zu einer Risikogruppe gehören.
Wie werden Kollekte gehalten?
Die Kollekte in den Sonntagsgottesdiensten werden mit Hilfe von Kollektenkörben an den Ausgängen der Kirchen gehalten. Ein Durchreichen der Körbe durch die Bänke ist nicht möglich.

Fragen und Antworten

zum allgemeinen Bereich der Gottesdienste

Wie lange werden die Gottesdienste eingeschränkt sein?

Seit dem 10.05.2020 beginnen wir in den Kirchen in Bielefeld wieder vorsichtig, öffentliche Gottesdienste zu feiern. Da noch weiterhin das Kontaktverbot durch die Bundesregierung bestehen bleibt, können Gottesdienste nur unter großen Einschränkungen gefeiert werden. Der Hauptgrund für die Einschränkungen im Bereich der Gottesdienste liegt im Abstandsgebot und in dem deutlich erhöhten Risiko einer Infektion durch Gemeindegesang. In jedem Fall ist eine Nachverfolgbarkeit durch Registrierung der Gottesdienstbesucher zu gewährleisten.

Gibt es auch nicht öffentliche Gottesdienste?
In den Einrichtungen (Haus Laurentius, Piusheim und Franziskushospital) werden nicht öffentliche Gottesdienste gefeiert. Dort ist aufgrund der besonderen Situation der Einrichtungen eine Teilnahme von außen nicht möglich.
Wie kann ich die Gottesdienste aus St. Jodokus sehen?

Über die Startseite der Homepage katholisch-bielefeld.de können Sie im unteren Bereich den Link zur Liveübertragung finden. Ebenso finden Sie dort die bislang übertragenen Gottesdienste. Die Übertragungen enden mit den Sommerferien.

Welche Regelungen gibt es zur Sonntagspflicht?
Der Herr Generalvikar hat zu dieser Frage geantwortet:

Die derzeit angeordneten oder empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von SARS-CoV-2 (Corona-Virus) stellen einen schwerwiegenden Grund im Sinne des can 1248 § 2 CIC dar, der die Gläubigen kraft kirchlichen Rechts von der Verpflichtung zur Teilnahme an der Eucharistiefeier an Sonn- und kirchlichen Feiertagen (sog. “Sonntagspflicht”, can.1248 CIC) entbindet. Den Gläubigen wird für diesen Fall das persönliche Gebet oder das Gebet in der Familie in besonderer Weise nahegelegt.

Auch über den 10. Mai hinaus ist diese Regelung gültig.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Teilnahme an Gottesdiensten?
Über die verschiedenen Gottesdienstübertragungen in Hörfunk, Fernsehen und Internet könne Sie zuhause Gottesdienste mitfeiern. Auf unserer Seite “Gottesdienste” finden Sie auch eine Zusammenstellung der Übertragungsangebote.

Die öffentlichen Gottesdienste seit dem 10.05.2020 können vorsichtig genutzt werden.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, selbst im familiären Umfeld zuhause einen kleinen Gottesdienst zu feiern. Das Gebt- und Gesangbuch “Gotteslob” bietet dafür Modelle an. Auf unserer Homepage bieten wir ebenfalls Hilfen für den Gottesdienst zuhause an.

Welche Alternativen gibt es für ein gemeinsames Gebet?

Dreimal am Tag läuten die Glocken unserer Kirchen zum Angelusgebet. Diese Gebetszeit kann auch jetzt Menschen miteinander verbinden. Sie können zu dem Läuten der Glocken den Angelus, das Vaterunser oder ein anderes (freies) Gebet beten in einer großen Gemeinschaft.

Der Angelus

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Maria sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du, Maria …

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria …

Bitte für uns, heilige Gottesmutter, dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Weitere Hilfen

Das deutsche Liturgische Institut hat auf seiner Internetseite eine Sammlung veröffentlich mit weiteren Hilfen zum Gottesdienst zuhause.

Wann ist welche Kirche geöffnet?

Die Kirchen sind in der Regel zu folgenden Zeiten geöffnet. Abweichungen von den veröffentlichten Zeiten sind vorbehalten.

St. Jodokus: montags ca. 12:00 – 19:00 Uhr, dienstags bis samstags ca. 12:00 – 16:00 Uhr, sonntags ca. 9:30 – 16:00 Uhr
St. Johannes Baptist: dienstags, donnerstags und freitags ca. 9:00 – 11:00 Uhr, dienstags bis freitags ca. 15:00 – 18:00 Uhr
Liebfrauen, Jöllenbeck: Marienkapelle: dienstags bis freitags ca. 8:00 – 18:00 Uhr; Stille Kirche am Mittwoch und Freitag 16:00 – 17:00 Uhr
Christkönig: täglich ca. 8:00 – 18:00 Uhr (sonntags ab ca. 9:00 Uhr)
Heilig Geist: täglich ca. 8:00 – 20:00 Uhr (sonntags ab ca. 10:30 Uhr)

Was ist mit den anderen Kollekten?
Aufgrund der ausfallenden Gottesdienste können keine Kollekte gehalten werden. Dennoch sind wir Ihnen dankbar, wenn Sie für die Belange der Kirchengemeinden oder für andere Zwecke spenden. Sie können gerne Ihre Spende in die Briefkästen der Pfarrbüros geben. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch eine Spendenbescheinigung aus.

Seit dem 10.05.2020 halten wir in den Gottesdiensten am Sonntag wieder eine Kollekte.

Fragen und Antworten

zum Bereich der Sakramente und kirchlichen Feiern

Können Tauffeiern stattfinden?
Grundsätzlich gibt es seit dem 09.05.2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zu Tauffeiern. Dabei sind die aktuellen Einschränkungen zur Feier von Gottesdiensten in unseren Kirchen zu beachten. (Abstandsgebot, Teilnehmerzahl etc.)
Jede Familie muss für sich entscheiden, ob eine angemessene Feier unter den gegebenen Umständen für sie möglich ist.

Das Erzbistum schreibt dazu:
Um die Größe der versammelten Gemeinde möglichst klein zu halten, sollten nur Taufen einzelner Kinder außerhalb der Messfeier stattfinden. Der erforderliche Mindestabstand ist einzuhalten. An einigen Stellen sieht der Taufritus einen körperlichen Kontakt zwischen Taufspender und Täufling vor. Hier ist folgendes zu beachten:

  • Die Bezeichnung mit dem Kreuz zu Beginn der Feier erfolgt nur durch die Eltern. Der Zelebrant spricht das zugehörige Deutewort und macht ein Kreuz in entsprechendem Abstand als Segenszeichen.
  • Die Salbung mit Katechumenenöl entfällt. Anstelle der Handauflegung streckt der Zelebrant seine Hand über dem Kind aus (unter Wahrung des Abstands) und spricht den zugehörigen Text.
  • Die in den Formularen A und B vorgesehene Berührung des Taufwassers bei dessen Segnung durch den Zelebranten entfällt.
  • Bei der Taufspendung als solcher ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich. Der Zelebrant trägt hierzu einen Mund-/Nasenschutz. Das Übergießen mit dem Wasser erfolgt ausschließlich mittels eines Kännchens oder eines anderen geeigneten Gefäßes; das Wasser darf nicht mit der Hand geschöpft werden.
  • Zur Chrisamsalbung nutzt der Zelebrant einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen und zeichnet damit ein Kreuz auf dem Scheitel des Kindes.
  • Sofern der Effata-Ritus vollzogen wird, wird nur das Deutewort gesprochen. Die Berührung von Ohren und Mund des Kindes entfällt.

Das Taufwasser ist auch in der Osterzeit für jede Taufe zu erneuern. Der Taufbrunnen und gegebenenfalls die Taufgarnitur (Gefäß zum Übergießen, Taufschale) ist nach jeder Taufe gründlich zu reinigen, ebenso das Chrisamgefäß außen. Das Handtuch, das zum Abtrocknen des Kindes verwendet wird, ist entsprechend der Hygienevorgaben bei mindestens 60⁰ C zu waschen und die zur Salbung verwendete Watte in angemessener Weise zu entsorgen.

Die Tauffamilie soll in einem Vorgespräch auf die veränderten Rahmenbedingungen zur Feier der Taufe hingewiesen werden. Sollte sie sich darauf nicht einlassen wollen, soll ihr die Möglichkeit angeboten werden, die Taufe zu verschieben. Aktuell kann aus den bekannten Gründen nicht gesagt werden, wann der Taufritus wieder in der sonst vorgesehenen Weise vollzogen werden kann.

Welche Regelungen gelten für Trauungen?
Da die Entscheidungslage insgesamt recht unsicher ist, sollte über ein Verschieben einer Trauung, die bis August geplant ist, nachgedacht werden. Die von der Bundesregierung verordneten Maßnahmen haben nicht nur Auswirkungen auf die kirchliche Feier der Trauung sondern auf die gesamte Feier der Hochzeit. (z.B. Abstandsgebot, Einschränkungen in der Gastronomie, erhöhtes Infektionsrisiko bei Familienfeiern…)

Grundsätzlich gibt es seit dem 10.05.2020 in unseren Kirchen wieder die Möglichkeit zur Trauung. Dabei gelten die allgemeinen Beschränkungen für die öffentlichen Gottesdienste. Letztlich muss jedes Brautpaar bei der Planung für sich entscheiden, mit welchen Einschränkungen eine Trauung für sie noch denkbar ist, und ob für sie eine dann kurzfristige Absage der Trauung (wenn die Infektionslage es erforderlich macht) tragbar ist. Bitte melden Sie sich zwecks Terminabsprache in einem unserer Pfarrbüros.

Wie können Beerdigungen stattfinden?

Für Beerdigungen gilt, dass nach Maßgabe der Stadt Bielefeld die Anzahl der Trauergäste begrenzt ist. Trauerfeiern können in Trauerhallen stattfinden, wenn dort der Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden kann. Ist die Trauerhalle zu klein, muss die gesamte Feier direkt am Grab gehalten werden. Ein Requiem kann unter Einhaltung aller Einschränkungen für den öffentlichen Gottesdienst seit dem 11.05.2020 gefeiert werden. Gemeindegesang ist weder beim Requiem noch in der Trauerfeier möglich.

Mit den Lockerungen der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen zum 15.07.2020 können auch wieder größere Trauerfeiern mit bis zu 150 Trauergästen stattfinden. Informationen dazu gibt es beim jeweiligen Bestatter. Für die Feier eines Requiems in einer Kirchen gelten die Beschränkungen für die Feier von Gottesdiensten in der jeweiligen Kirche.

Das Gespräch zur Vorbereitung der Beerdigung sollte, wenn möglich, telefonisch geführt werden. Einzelheiten (auch der Art der Feier in der Trauerhalle oder am Grab) sind mit dem jeweiligen Geistlichen abzustimmen. In jedem Fall sind die aktuell geltenden Hygienebestimmungen einzuhalten.

Was ist mit den Erstkommunionfeiern?

Auf Anordnung des Erzbistums werden alle Erstkommunionfeiern auf die zweite Jahreshälfte verlegt. Die bisherigen Erstkommuniontermine in der Osterzeit sind abgesagt.

Ersatztermin für alle Erstkommunionfeiern im Pastoralverbund ist der 04.10.2020. Die Feiern sind um 10:00 Uhr in Christkönig und Liebfrauen, Jöllenbeck, um 10:30 Uhr Heilig Geist und um 11:30 Uhr in St. Johannes Baptist und St. Jodokus. Die Zuordnung der Kinder zu den Kirchen bleibt wie abgesprochen und angemeldet. Zu den Feiern gibt es keine Erstkommunionalben bzw. Erstkommuniongewänder. Spezielle Erstkommunionkleidung ist aber auch nicht zwingend notwendig.

Achtung!
Derzeit ist es nicht mit Sicherheit möglich zu sagen, ob der Ersatztermin am 04.10.2020 in dem geplanten Umfang stattfinden kann. Wenn zu diesem Zeitpunkt die Einschränkungen für die Feier der öffentlichen Gottesdienste noch gelten, kann es keine große Erstkommunionfeier mit vielen Gästen geben. Einigermaßen gesicherte Aussagen lassen sich aber erst nach den Sommerferien machen.

Selbstverständlich ist es den Eltern möglich, ihr Kind an einem beliebigen Sonntag in der “normalen” Sonntagsmesse zur Erstkommunion zu führen, wenn die gemeinsame Feier am 04.10.2020 im Einzelfall nicht möglich oder nicht gewünscht ist.

Die Erstkommunionvorbereitung für das Jahr 2021 beginnt frühestens nach den Herbstferien. Auch hier ist damit zu rechnen, dass es eine andere Art der Vorbereitung sein wird, als es bislang gewohnt ist.

Was ist mit den Firmfeiern?
Das Erzbistum hat generell alle Firmfeiern bis zum 30.06.2020 abgesagt.

Die Firmung vom 14.06.2020 in St. Jodokus (ebenfalls die Vorbereitung darauf im HOT!) wird auf den 14.02.2021 verschoben. Das Vorbereitungswochenende ist am 29.-31.01.2021 im HOT in Schildesche. Nach derzeitigem Planungsstand wird Weihbischof Matthias König aus Paderborn am 14.02.2021 um 10:00 Uhr in St. Jodokus den Firmgottesdienst feiern und das Sakrament der Firmung spenden.

Ob diese Planung eingehalten werden kann, lässt sich zurzeit nicht mit Sicherheit sagen. Frühestens nach den Sommerferien sind verlässlichere Aussagen möglich. Das gilt auch für das Firmvorbereitungswochenende und für die Firmfeier im November.

Gibt es Beichtgelegenheiten?
Samstags ist in St. Jodokus um 16:00 Uhr Beichtgelegenheit. Allerdings ist die Beichte nur als Beichtgespräch am Tisch im Beichtraum möglich, da andernfalls nicht der notwendige Mindestabstand eingehalten werden kann. Die Beichträume in den anderen Kirchen sind teilweise wegen der Größe nicht geeignet.
Welche Möglichkeiten gibt es zur Krankenkommunion?
Neben den bestehenden Absprachen mit Einzelnen gibt es auch die Möglichkeit, dass Angehörige die Krankenkommunion in den Kirchen abholen können. Melden Sie sich dafür in den Pfarrbüros.

Fragen und Antworten

zu weiteren Bereichen

Sind die Pfarrbüros erreichbar?
Die Erreichbarkeit der Pfarrbüros ist derzeit gewährleistet. Allerdings sind persönliche Besuche in den Büros nicht möglich. Die Büros sind für den öffentlichen Publikumsverkehr geschlossen.

Bitte nehmen Sie mit den Büros ausschließlich per Telefon oder per Mail Kontakt auf. Hier finden Sie alle Telefonnummern und Mailadressen.

Welche Notfallnummer gibt es?
Neben den Kontakten in unsere Pfarrbüros und zu den Seelsorgerinnen und Seelsorgern gibt es bundesweite Notfallrufnummern:

  • Telefonseelsorge: 0800/1110111 oder 1110222
  • Bereitschaftsdienst für ärztliche Hilfe: 116117
  • Weißer Ring: 116006
  • Nummer gegen Kummer: 116111
  • Sucht&Drogen Hotline: 01805/313031
  • Seniorentelefon: 0800/4708090

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände hat in diesem besonderen Corona Ausnahmezustand ein Senioren- und Familien-Telefon eingerichtet.
Wir hören zu, spenden Trost, geben Kraft und vermitteln bei Bedarf weitere Unterstützungsangebote.
Das Telefon ist täglich von 9 bis 15 Uhr besetzt (auch am Wochenende) und unter folgenden Rufnummern zu erreichen:
Senioren: 0521 98892 – 800
Familien: 0521 98892 – 900

Ist das HOT geöffnet?

Mit der Lockerung der Maßnahmen ist auch wieder eine Öffnung von Jugendfreizeitstätten möglich. Informationen dazu gibt es unter www.hot-schildesche.de.

Können Gremiensitzungen stattfinden?
Die Sitzungen von Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat können unter Beachtung der derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. So können unverschiebbare Konsultationen erfolgen und Beschlüsse gefasst werden. Für die Kirchenvorstände gibt es die Sonderregelung, dass bis Ende des Jahres auch Videokonferenzen zur Beschlussfassung möglich sind.

In jedem Fall ist zu überlegen, ob die Sitzung notwendig und unverschiebbar ist.

Treffen sich Gruppen und Vereine?

Alle Treffen der Gruppen und Vereine finden zurzeit nicht statt. Wir gehen davon aus, dass diese Situation bis zu den Sommerferien unverändert sein wird. Das Bildungswerk im Dekanat hat alle Bildungsveranstaltungen bis zum Ende der Sommerferien abgesagt. Dazu gehören auch alle Veranstaltungen des BildPunktes und der Initiative “Frauen auf dem Weg”.

Angerbote für Kinder und Jugendliche in den Ferien sind unter strengen Hygienebedingungen, die das Landesjugendamt formuliert hat, möglich.

Die Kirchen können nicht als alternativer Treffpunkt für Gruppen genutzt werden, da sich die öffentlich Nutzung der Kirchen ausschließlich über die Erlaubnis zur Feier von öffentlichen Gottesdiensten ergibt.

Es ist möglich, dass sich Vereine und Verbände in den Kirchen zu kurzen Wortgottesdiensten unter strikter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln für den öffentlichen Gottesdienst treffen. Ein anschließendes Treffen im Pfarrheim ist nicht möglich. In jedem Fall ist eine namentliche Registrierung aller Teilnehmenden mit Adresse und Telefonnummer notwendig.

Welche Möglichkeiten in der Zeit nach den Sommerferien bestehen, ist derzeit noch nicht absehbar. Es ist letztlich abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen und von den Verordnungen von Bund, Land und Stadt. Zum 11.08.2020 wird es eine neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW geben.

Gibt es Chorproben?

Alle Proben der Chöre und anderer Musikgruppen entfallen zurzeit. Ebenfalls müssen alle geplanten Konzerte ausfallen.

Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist beim Gesang ein deutlich erhöhtes Risiko der Infektion gegeben. Daher muss auf Chortätigkeit in jedem Fall bis auf weiteres verzichtet werden.

Coronainformationen