Immobilienprozess
Auf dieser Seite informieren wir Sie über den aktuellen Stand des Immobilienprozesses im Pastoralen Raum Bielefeld.
Aktuelle Informationen aus dem Immobilienprozess
Auftakt zum Immobilienprozess mit 220 Interessierten
Ca. 220 Interessierte sind am 13. Juli in die Jodokuskirche gekommen, um sich über den...
Präsentation der Auftaktveranstaltung
Hier finden Sie die Präsentation der Auftaktveranstaltung. Besonders im hinteren Teil der...
Auftaktveranstaltung zum Immobilienprozess am 13.07.2026
Mit einer großen Auftaktveranstaltung beginnt der Immobilienprozess im Pastoralen Raum...
Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn
Die Immobilienstrategie des Erzbistums Paderborn zielt darauf ab, in den Pastoralen Räumen die Weichen für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Nutzung des kirchlichen Gebäudebestandes zu stellen. Der gesellschaftliche Wandel betrifft viele Lebensbereiche und stellt die Pastoralen Räume vor große Herausforderungen. Davon sind auch viele Immobilien wie Pfarrheime und Kirchen betroffen. Es gilt, frühzeitig Perspektiven für eine langfristige Nutzung und Entwicklung des Gebäudebestandes zu entwickeln. Mit der Immobilienstrategie stellt das Erzbistum Paderborn rechtzeitig die entscheidenden Weichen für eine nachhaltige Nutzung der Gebäude. Dabei erhalten die Pastoralen Räume professionelle Unterstützung, um individuelle Lösungen zu finden und die Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Veränderte Perspektiven können dabei auch wertvolle Chancen eröffnen, wie die Immobilienstrategie deutlich macht. Einerseits ist der Gebäudebestand zu groß, andererseits sind gerade Kirchengebäude identitätsstiftend und emotional stark besetzt. Die Immobilienstrategie bietet den Pastoralen Räumen die Chance, ihren Gebäudebestand an den tatsächlichen Bedarf anzupassen und ihr Gemeindeleben zukunftsfähig zu gestalten. Dies erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen: Wozu dient die Kirche vor Ort? Was wird dafür wirklich gebraucht? Und wie kann Bestehendes so verändert werden, dass Vertrautes erhalten bleibt und gleichzeitig Neues entsteht?
Begleitet von einem interdisziplinären Team des Erzbischöflichen Generalvikariats können wir in Bielefeld in diesem Prozess individuelle Impulse setzen. So entstehen nachhaltige, ökologische Perspektiven, die weit über das Jahr 2030 hinausreichen. Kirchen und Pfarrheime sind mehr als nur Gebäude – sie sind Orte des Glaubens und wichtige Bezugspunkte für die Gemeinde. Jeder verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Umgang mit diesen Räumen ist ein Beitrag zur lebendigen Kirche Gottes. Die Immobilienstrategie ist daher ein entscheidender Baustein für die Zukunftsfähigkeit des Erzbistums.
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Immobilienprozess in Bielefeld
Ende 2022 haben die Kirchenvorstände der Pfarreien Bielefelds den Beschluss gefasst, ein gemeinsames Immobilienkonzept für die kirchlichen Gebäude der Stadt zu entwickeln. Mit Unterstützung des Erzbistums Paderborn hat der Prozess zur Entwicklung einer Immobilienvereinbarung im Mai 2026 begonnen. Ziel des Prozesses ist, in unterschiedlichen Beteiligungsformaten die Gebäudesituation genau in den Blick zu nehmen und in einer Vereinbarung eine Reduzierung der Gebäudeflächen von 30-50% zu erreichen. Betrachtet werden die Kirchen, Pfarrheime und Büroflächen in den Pfarrhäusern.
Der Prozess wird von einer Projektgruppe geleitet, die sich aus der Leitung des Pastoralen Raumes, aus Ehrenamtlichen aus den Kirchengemeinden und aus einem Begleitungsteam des Erzbistums zusammensetzt. Die Projektgruppe ist verantwortlich für den Prozess und die unterschiedlichen Veranstaltungen und Beteiligungsformate. Beschlüsse fasst die Projektgruppe nicht. Die Immobilienvereinbarung, die am Ende des Prozesses steht, wird von den Kirchenvorständen, dem Rat der Pfarreien und der Leitung des Pastoralen Raumes beschlossen.
Die nächsten Schritte
Der Immobilienprozess hat mehrere Schritte, die einen abgestimmten Prozess ergeben.
Vorbereitungsphase
Hier wird dir Projektgruppe zusammengestellt. Es erfolgen erste Gespräche mit dem Begleitungsteam des Bistums und die Kommunikation wird abgestimmt.
Wichtige Daten für den Prozess werden erhoben. Dazu gehören:
- Besichtigung der Immobilien mit dem Bereich „Bauen“ des Bistums
- Berechnung der vorhandenen Flächen
- Ermittlung von Belegung und Nutzung der Immobilien
- Zusammenstellung von weiteren Eckdaten (z.B. Energieverbrauch, laufende Kosten, Renovierungsstand etc.)
Startphase
Diese Phase beinhaltet zwei wesentliche Veranstaltungen:
- Zusammenstellung der Projektgruppe durch die Leitung des Pastoralen Raumes
- „Clearing“
- Auftaktveranstaltung
Die Projektgruppe ist zusammengestellt worden und hatte bereits ein erstes Treffen am 03.06.2026. Darin stand das Kennenlernen der Gruppe und der vorgesehenen Projektschritte im Vordergrund. Mit dem Beratungsteam des Bistums ist ein Kontrakt geschlossen worden über die Beratungstätigkeiten.
Im „Claering“ haben sich Kirchenvorstände, Rat der Pfarrei und Pastoralkollegium zur Information und zur erneuten Entscheidung zum Start des Prozesses getroffen. Das Clearing war am 28.05.2026.
Zur Auftaktveranstaltung sind alle Gemeindeglieder eingeladen. Dabei geht es um die erste öffentlich Information zur Immobilienstrategie des Bistums und zur Umsetzung hier in Bielefeld. Die Auftaktveranstaltung war am 13. Juli 2026.
Arbeitsphase 1
In der ersten Arbeitsphase wird das „Erste Bild“ entwickelt. Das ist ein erster Vorschlag, wie mit den kirchlichen Immobilien in Bielefeld zukünftig umgegangen werden könnte. Das „Erste Bild“ entsteht aus Überlegungen, die bereits in verschiedenen Gremien und Gruppen angestellt worden sind, aus Ideen, die nach der Startveranstaltung entstanden sind, und aus den Hinweisen, die das Begleitungsteam des Bistums und andere Beteiligte einbringen. Wichtige Elemente für die Erarbeitung sind dabei die vielen Resonanzen, Ideen und Anmerkungen der Startveranstaltung vom 13.07.2026.
Die Arbeitsphase 1 endet mit der Vorstellung des „Ersten Bildes“, was wieder in einer großen öffentlichen Veranstaltung geschehen wird. Es ist geplant, am 19. Januar 2027 das „Erste Bild“ vorzustellen.
Arbeitsphase 2
Mit den Resonanzen auf das „Erste Bild“ wird in unterschiedlichen Beteiligungsformaten das „Zweite Bild“ entwickelt. Dieses Bild stellt eine realistische Entscheidungsvorlage für die Gremien des Pastoralen Raumes dar. Es beschreibt für jede Immobilie die Zukunftsperspektive. In einer großen öffentlichen Veranstaltung wird das „Zweite Bild“ vorgestellt. Nach Möglichkeit soll das um Pfingsten 2027 geschehen.
Beschlussphase und Veröffentlichung
Mit den Resonanzen auf das „Zweite Bild“ fassen die Kirchenvorstände und der Rat der Pfarreien den Beschluss zur Immobilienvereinbarung. Im Anschluss daran wird das so beschlossene „Finale Bild“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit wird der Immobilienprozess nach den Sommerferien 2027 abgeschlossen.
Projektgruppe Immobilienprozess Bielefeld

Norbert Nacke
Pfarrer

Regina Beissel
Pastorale Koordination

Michael Luchte
Verwaltungsleiter

Karin Boye Toledo

Michael Bruderhofer

Klaus Danwerth

Valentina Dopheide

Ulrike Hohmann

Marcus Myrczik

Nico Schnittker

Elmar Hake
Erzbistum Paderborn - Moderation

Barbara Hucht
Erzbistum Paderborn - Moderation

Raphael Fortstroer
Erzbistum Paderborn - Finanzen

Vanessa Müller
Erzbistum Paderborn - Bauen

Patrick Schoden
Erzbistum Paderborn - Pastoral


