Abschied von den Aachener Franziskanerinnen

Abschied von den Aachener Franziskanerinnen

Bereits seit Ende November wissen wir, dass die Aachener Franziskanerinnen, die seit über 150 Jahren segensreich in Bielefeld tätig waren, den Gertrud-Frank-Konvent am Franziskushospital auflösen werden und so Bielefeld verlassen werden.

Mit dem Kommen der ersten Schwestern am 7. April 1869 begann auch die Geschichte des Franziskus-Hospitals. Die Schwestern haben ihre Aufgabe besonders im Leitsatz „Seelen retten – Wunden heilen“ gesehen. In der Sorge um die Armen und Kranken, in der Sorge um die am gesellschaftlichen Rand Stehenden haben die Aachener Franziskanerinnen die katholische Kirche in Bielefeld und die gesamte Stadt mitgeprägt und ihr ein menschliches und helfendes Gesicht verliehen.

In den letzten Jahren waren die Schwestern in besonderer Weise in der Krankenhausseelsorge und in der Sorge um Bedürftige eingesetzt. Schwester Judith-Maria ist allen als rührige Gemeindereferentin von St. Jodokus und vom Klosterplatz bekannt.

Im Mai werden die Schwestern nun Bielefeld und St. Jodokus verlassen. Am 16. Mai feiern wir, wenn es die Coronasituation zulässt, in der Andreaskapelle um 11:00 Uhr den Abschiedsgottesdienst für den Konvent. Weihbischof Grothe aus Paderborn wird den Gottesdienst feiern. Anschließend haben alle Gelegenheit, in einer Feierstunde Abschied von den Schwestern zu nehmen.

Schwester Judith-Maria wird von der Gemeinde St. Jodokus als Gemeindereferentin am 21. Juni in der Hl. Messe um 11:30 Uhr verabschiedet.

Herzlich danken wir den Schwestern der Aachener Franziskanerinnen für ihre Arbeit, die sie in den über 150 Jahren hier in Bielefeld für die Menschen geleistet haben. Wir wünschen den Schwestern alles Gute und Gottes Segen an den neuen Orten, an denen sie zukünftig leben und auch noch ein wenig arbeiten werden.

Auf Wiedersehen Aachener Franziskanerinnen!

Bild:Team-Kommunikation der KHO

Pastoralverbund Abschied von den Aachener Franziskanerinnen