2. Februar: Fest der Darstellung des Herrn

Am 2. Februar feiert die Kirche ein Fest, dass mit seinem Datum noch ein wenig am Weihnachtsfestkreis hängt. Genau 40 Tage nach Weihnachten ist das Fest der Darstellung des Herrn oder, wie es früher genannt wurde, das Fest Mariä Lichtmess.

Dieses Fest erinnert daran, dass Jesus 40 Tage nach seiner Geburt in den Tempel von Jerusalem gebracht wurde. Seine Eltern haben dort das vorgeschriebene Opfer für ihn dargebracht. Im Evangelium des Tages (Lk 2,22-39) ist von zwei Begegnungen die Rede. Zwei Menschen, die ganz fest an die Verheißungen der alten Propheten glauben, treffen auf Jesus, auf die Erfüllung ihrer Hoffnungen. Simeon und Hannah, so heißen die beiden, preisen Gott dafür.

Simeon nennt Jesus ein „Licht zur Erleuchtung der Heiden“. Daher ist es an diesem Festtag Brauch, die Kerzen zu segnen, die im Jahresverlauf in der Kirchen und zuhause gebraucht werden. Das erklärt auch den alten Namen des Festes „Lichtmess“.

Übrigens: Mancher sagt, dass früher, vor dem zweiten Vatikanischen Konzil, die Weihnachtszeit bis zum 2. Februar angedauert habe. Das ist nicht richtig! Die Weihnachtszeit endete schon immer mit dem Sonntag nach dem Fest der Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige). Auch war die Liturgische Farbe an den Sonntagen danach Grün. Wenn bis heute in einigen Kirchen noch bis zum 2. Februar Krippe und teilweise Tannenbäume stehen, so ist das nur darin zu begründen, dass es doch „so schön aussieht“. Mit der Feier der Liturgie aber hat es nichts zu tun!

Hl. Messen am Fest der Darstellung des Herrn:
15:00 Uhr St. Liborius
18:00 Uhr St. Ursula
18:30 Uhr St. Johannes Baptist
18:30 Uhr Heilig Geist
19:00 Uhr Christkönig
19:00 Uhr St. Jodokus

 


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