Pfarrer Klaus Fussy verstorben

Pfarrer Klaus Fussy verstorben

Am Abend des 2. Fastensonntages erreichte uns die Nachricht vom Tod von Pfarrer Klaus Fussy. Im April hätte er sein 64. Lebensjahr vollendet.

Am 21. Mai 1983 ist er im Dom zu Paderborn zum Priester geweiht worden. Nach seiner Tätigkeit in Siegen, Warburg und Borchen war er von 1996 bis 2014 Pfarrer der Pfarrei St. Johannes-Baptist in Schildesche mit der Pfarrvikarie Liebfrauen in Jöllenbeck. Auch auf der Ebene des Erzbistums Paderborn war er in vielen Bezügen tätig. Er war Diözesankurat der DPSG, Regionaldekan der Seelsorgeregion Minden-Ravensberg-Lippe und schließlich bis Mai 2019 Dechant des Dekanates Bielefeld-Lippe.

In Bielefeld hat er sich in besonderer Weise auf Ebene der Stadt für das Citykloster und die Gemeinschaft Sant’Egidio engagiert. Die Sorge für die am Rand der Gesellschaft stehenden war ihm ein Herzensanliegen. Für viele Menschen war er ein zuverlässiger Begleiter und kompetenter Gesprächspartner. Im Ökumenischen Dialog hat er besondere Akzente gesetzt.

Wir trauern um einen verdienten Priester und Seelsorger. Der Erzbischof schreibt in seinem Kondolenzbrief: „Pfarrer Klaus Fussy war Priester und Seelsorger mit Leib und Seele. Die Gemeinden und Gruppierungen werden ihn vermissen als spirituell-fundierten und glaubwürdig-engagierten Künder der Botschaft Christi. Auf allen Ebenen waren ihm eine gute Teamarbeit und eine lebendige Ökumene wichtig. Seine besondere Aufmerksamkeit galt den armen und bedürftigen Menschen, was sich auch in seiner Beheimatung und seinem Einsatz in der Gemeinschaft Sant’Egidio ausdrückte.“

Das Requiem für Pfarrer Fussy wird aufgrund der Corona-Pandemie und auf eine Empfehlung des Gesundheitsamtes zu einem späteren Zeitpunkt, der zurzeit noch nicht feststeht, gefeiert. Die Beerdigung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Sein Grab ist auf dem neuen Teil des Schildescher Friedhofes im nördlichen Bereich.

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