Gottesdienste

In den Gemeinden des Pastoralverbundes gibt es ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an gottesdienstlichen Feiern. Im Zentrum aller liturgischen Handlungen steht die Eucharistiefeier. Es gibt eine große Zahl an sonntäglichen und werktäglichen Messfeiern. Zu den gottesdienstlichen Angeboten zählen auch alle anderen Sakramente, Sakramentalien, Tagzeitenliturgie, Wortgottesdienste, Taizégebete, Andachten und Prozessionen.

Gottesdienstordnung

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Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
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Aktuelles Datum
26
  • 16:00Eucharistische Anbetung
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 18:00Eucharistische Anbetung
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 18:00Hl. Messe
    Kirche St. Ursula
    Sieboldstraße 4a
  • 18:00Vesper
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 19:00Hl. Messe
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 19:30Feier-Abend: Gottesdienst
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 20:00Kontemplatives Gebet
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
27
  • 8:00Laudes
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 8:15Rosenkranzgebet für Priester- und Ordensberufe
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 10:30Hl. Messe
    Marienkapelle im Piusheim
    Piusweg 3
  • 12:20Mittagsgebet: Atemholen am Mittag
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 16:00Eucharistische Anbetung
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 18:00Hl. Messe
    Kirche St. Ursula
    Sieboldstraße 4a
  • 18:30Hl. Messe
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 19:00Beichtgelegenheit
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 19:00Hl. Messe
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
28
  • 8:00Laudes
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 8:30Hl. Messe
    Johannes-Baptist-Kirche
    Ringenbergstraße
  • 9:15Rosenkranzgebet für Priester- und Ordensberufe
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 9:30Hl. Messe
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 12:20Mittagsgebet: Atemholen am Mittag
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 15:00Hl. Messe
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 16:00Gottesdienst zur Verabschiedung von Prof. Dr. Dr. Martin Steffen und zur Einführung von Prof. Dr. Heiko Schotte
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 16:00Eucharistische Anbetung
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 16:30Wortgottesdienst im Paul-Gerhardt-Haus
    Liebfrauenkirche Jöllenbeck
    Wordstraße 5
  • 19:00Hl. Messe
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 19:00Gebet für die Armen, gestaltet von der Gemeinschaft Sant’ Egidio
    Johannes-Baptist-Kirche
    Ringenbergstraße
29
  • 8:00Laudes
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 9:45Abiturgottesdienst des Ratsgymnasiums
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 12:20Mittagsgebet: Atemholen am Mittag
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 15:00Trauung: Ram Schankar – Stephanie Laake
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 15:30Kinderkirche
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 16:00Eucharistische Anbetung
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 16:30Beichtgelegenheit
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 17:00Vorabendmesse
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 17:00Vorabendmesse
    Marienkapelle im Piusheim
    Piusweg 3
  • 17:00Vorabendmesse
    Liebfrauenkirche Jöllenbeck
    Wordstraße 5
  • 18:30Vorabendmesse
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 18:30Vorabendmesse
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
30
  • 0:00keine Hl. Messe der afrikanischen Gemeinschaft, Teilnahme an der hl. Messe um 10.00 Uhr
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 8:30Hl. Messe
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 8:45Hl. Messe
    Kirche St. Ursula
    Sieboldstraße 4a
  • 10:00keine Hl. Messe
    Liebfrauenkirche Jöllenbeck
    Wordstraße 5
  • 10:00Festmesse zum Patronatsfest St. Johannes mit Johannes-Prozession und mit Verabschiedung von Gemeindereferentin Maria Sure; anschließend Gemeindefest
    Johannes-Baptist-Kirche
    Ringenbergstraße
  • 10:00Hl. Messe, Gemeindefest
    Christkönig-Kirche
    Weihestraße 5
  • 10:00Hl. Messe
    Liboriuskirche
    Meindersstraße 25
  • 10:00Hl. Messe
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 10:00Chrysostomus-Liturgie der russisch-orthodoxen Gemeinde
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 11:30Hl. Messe mit Elementen aus Taizé
    Heilig-Geist-Kirche
    Spandauer Allee 48
  • 11:30Hl. Messe
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2
  • 18:00Vesper
    Andreaskapelle im Franziskushospital
    Kiskerstraße 27
  • 19:00Hl. Messe
    Jodokuskirche
    Klosterplatz 2

Gottesdienstformen

Eucharistiefeier

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Lk 22,19b) Die Eucharistiefeier ist die große Danksagung der Kirche, da in ihr die tiefste Gemeinschaft Gottes mit dem Menschen zum Ausdruck kommt. Sie erinnert an das letzte Abendmahl und vergegenwärtigt Gedächtnis des Kreuzestodes Christi. Dieses eucharistische Opfer hat Christus selbst uns, seiner Kirche, für alle Zeiten anvertraut, damit wir das Gedächtnis seines Todes und seiner Auferstehung feiern können, bis zu seiner Wiederkunft.

In der Eucharistiefeier ist Christus in mehrfacher Weise gegenwärtig: in der Gemeinde, die sich als neues Volk Gottes in seinem Namen versammelt; in der Funktion des Priesters, der in Person Christi handelt; in der Heiligen Schrift, die uns Gottes Wort vergegenwärtigt; bleibend unter den Gestalten von Brot und Wein. Die Eucharistiefeier hat Opfer- und Mahlcharakter zugleich. Das Kreuzesopfer Christi ist ein und dasselbe wie die sakramentale Vergegenwärtigung dieses Opfers in der Heiligen Messe. In der Eucharistiefeier handelt die ganze Kirche. Sie dankt für das, was Gott getan hat, indem sie sein Opfer darbringt und durch die Kommunion zu einer Gemeinschaft mit ihm und untereinander wird.

Gestärkt durch dieses Mahl sollen bereit sein, sein persönliches „Opfer“ zu bringen: die Bereitschaft Gott und den Nächsten zu lieben, die Bereitschaft Wege der Versöhnung zu suchen und zu gehen, die Bereitschaft sich für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt einzusetzen und die Bereitschaft den Armen und Benachteiligten zu helfen. In der Eucharistiefeier schenkt sich Gott dem Menschen und, durch die Eucharistiefeier gestärkt, soll sich der Mensch Gott und dem Nächsten schenken.

Mittagsgebet: Atemholen am Mittag

Mitten am Tag innehalten, das Gewohnte unterbrechen, Kraft schöpfen und Segen empfangen – das ist die Einladung zum Mittagsgebet: Atemholen am Mittag

dienstags bis samstags von 12:20 bis 12:30 Uhr | CityKloster in St. Jodokus

Laudes

Die Laudes (Plural von lateinisch laus‚ Lob, Lobgesang) sind das Morgengebet der Kirche und Teil des kirchlichen Stundengebetes, das den Tag vom Morgen bis zur Nacht durch verschiedene Gebetszeiten gliedert

Die Laudes sollen den Gläubigen helfen, den Tag im Angesicht Gottes zu beginnen. Darum sind neben den Psalmen auch der Hymnus als Lobpreis und das Benedictus, der Lobgesang des Zacharias, der Gott für die Geburt seines Sohnes preist, fester Bestandteil dieser Gebetsform. Darüber hinaus legt der Betende bei den Laudes den bevorstehenden Tag in die Hände Gottes, um aus seiner Kraft zu leben und zu handeln.

In Heilig Geist werden montags bis samstags täglich die Laudes gefeiert.

Vesper

Die Vesper (vespera, lateinisch, die Abendzeit) ist das Abendgebet der Kirche und Teil des kirchlichen Stundengebetes, das den Tag vom Morgen bis zur Nacht durch verschiedene Gebetszeiten gliedert. Zu diesem Stundengebet sind Priester, Diakone und Ordensangehörige verpflichtet; mittlerweile beten es aber auch viele Christinnen und Christen in den Gemeinden. Das Stundengebet wird allein oder in Gemeinschaft verrichtet und kann besonders feierlich gestaltet sein.

Zu einer Vesper gehören u.a. Wechselgesänge (vor allem die Psalmengebete aus dem Alten Testament), eine kurze Lesung aus der Bibel sowie Gebete wie Fürbitten und Vater unser. Der Ablauf ist immer gleich, die Gebets- und Liedtexte wechseln.

In der Andreaskapelle und in Heilig Geist wird regelmäßig die Vesper gefeiert.

Rosenkranz

Der Rosenkranz, das meditative Volksgebet, in dem sich Menschen wie Maria in die Nähe Jesu begeben und verschiedenste Stationen seines Heilsweges betrachten.

Es sind viele persönliche und wichtige Dinge des Lebens und des Alltags (Bitten für Kranke, die Entwicklung der Kinder, schwierige Lebenssituationen, Hilfe in Not…), die Menschen in dieses Gebet hineintragen und somit auch vertrauensvoll der Fürsprache der Muttergottes und damit ihrem Sohn überlassen können.

Ein meditatives Gebet
Die vielen Wiederholungen im Rosenkranz sind eine eigene Art des Betens. Aber gerade durch diese Wiederholungen kann sich meditatives Beten entwickeln, und es vertieft sich das Leben Jesu im Innern des Betenden. Die Geheimnisse und Geschehnisse der Menschwerdung Jesu, seines Wirkens unter den Menschen, seines Leidens, Sterbens und der Auferstehung werden entweder den ‚Gegrüßet seist du, Maria‘ vorangestellt oder immer wieder eingefügt. So sind die Betenden wie Maria an den zentralen Momenten des Lebens Jesu innerlich dabei.

Der Name „Rosenkranz“
Wie kaum ein anderes Symbol ist die Rose gleichzeitig ein Zeichen der Liebe und der Dornen des Leidens. Beides erfuhr Maria in der Beziehung zu ihrem Sohn. Den Menschen bringt das Rosenkranzgebet ebenfalls in eine enge Verbindung mit dem Leben, dem Leiden und der Herrlichkeit Jesu, und es zeigt die besondere Stellung, die Maria im Heilswerk hat.

Kinder- und Familiengottesdienst

„Jesus sagte: Lasst die Kinder und hindert sie nicht, zu mir zu kommen.“ (Mt. 19,14) Kleinere Kinder fühlen sich unwohl, wenn sie nichts verstehen, den Mund halten und still sitzen sollen. Nicht jede Art der Gottesdienstgestaltung ist für Kinder geeignet. Aber der Gottesdienst soll eine Brücke zu Jesus und kein Hindernis sein.

Während die „Großen“ die Lesung, das Evangelium und die Predigt in der Kirche hören, gehen ein paar Erwachsene mit allen Kindern, die möchten, für einige Minuten in die Pfarrheime nach nebenan. Dort feiern sie einen knappen, kindgerechten Wortgottesdienst mit vielen Bildern, Puppen oder anderen ansprechenden Elementen. Natürlich kann ein Elternteil sein Kind auch gerne begleiten, wenn es sich alleine nicht traut, mit den anderen mitzugehen.

Zur Eucharistiefeier sind wieder alle in der Kirche beisammen.

Das Angebot gibt es an jedem Sonntag in der 11:30 Uhr Messe in St. Jodokus. Wann es ein besonderes Angebot für Kinder in den anderen Kirchen gibt, finden Sie in den Pfarrnachrichten bzw. im Gottesdienstkalender.

Kontemplation

Spüren Sie, dass in der heutigen Zeit zu viele Worte gemacht werden? Der Alltag wird von Bildern und Informationen überschüttet. Viele Menschen leben eilig. Dies beeinflusst das Gebet. Vielfältig ist die Suche nach spiritueller Erneuerung. Weder die vielen Worte noch die Hetze tun der Beziehung zu Gott gut.

Die geistliche Erfahrung weiß, dass Gott aus der Stille sprechen kann. Die innere Sammlung und die Wachheit des ganzen Körpers können zu einer ganz anderen Verbindung mit Gott führen. Die Stille reinigt die Seele, sie schafft neue Klarheit und stärkt mehr für den Alltag als viel wohlgemeintes Tun. In allen großen Religionen finden sich Formen schweigenden Betens. Das Christentum bietet eine umfassende und in Jahrhunderten gereifte Erfahrung an, sich Gott in der inneren Ausrichtung zu öffnen und ihn dort suchen, wo alle einengenden Begriffe und Bilder sich auflösen.

Die christliche Tradition kennt verschiedene Gebets- und Meditationsformen. Kontemplation bezeichnet das einfache Verweilen vor Gott, wobei alle Aktivitäten und Gedanken losgelassen werden und eine Haltung der Offenheit für die Gegenwart
Gottes entsteht. Dies ist ein Zugang zu Christus, der als inneres Gebet, als Herzensgebet oder als Weg zum immerwährenden Gebet bezeichnet wird.

Link zu Kontemplation in Bielefeld

Gottesdienste mit Impulsen aus Taizé

Viele Menschen schätzen die Art des Betens, Singens und die Atmosphäre des Gottesdienstraumes – wie sie vor allem durch die Bruderschaft von Taizé bekannt gemacht worden sind.

In Heilig Geist gestalten junge Menschen, die in Taizé waren, in regelmäßigen Abständen Gottesdienste, die sie nach der Art der sonntäglichen Gottesdienste in Taizé feiern: viele Lieder aus Taizé, kurze eigene Gedanken, Schweigen, der ganz eigene Schmuck in der Kirche.

Die Feier der Kar- und Ostertage

Palmsonntag
Mit dem Palmsonntag beginnt die jährliche Feier von Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Bereits am Sonntag zuvor werden in vielen unserer Kirchen die Kreuze verhüllt. Durch Ostern ist das Kreuz zum Zeichen des Heiles geworden und erst an Ostern wird das Heil allen sichtbar und die Kreuze werden enthüllt.
Der Einzug Jesu in Jerusalem markiert den Beginn seines Weges des Leidens und der Auferstehung. Am Palmsonntag macht die Liturgie deutlich, das beides zusammengehört, das „Hosianna“ und das „kreuzigt ihn!“, denn ohne die folgende Passion, ohne den Leidensweg ist das Einziehen Jesu in seine Stadt nicht denkbar.

Gründonnerstag
Am Gründonnerstag beginnt mit der Messe vom Letzten Abendmahl der größte und längste Gottesdienst des Kirchenjahres. Erst mit dem Schlusssegen in der Feier der Osternacht ist er zu Ende. Die drei Gottesdienste Messe vom Letzten Abendmahl, Karfreitagsliturgie und Osternachtsfeier bilden eine untrennbare Einheit, sind ein einziger Gottesdienst.
Die Feier der „Drei österlichen Tage“, das sogenannte „Triduum“, betrachtet drei besondere Schwerpunkte. Der Gründonnerstag ist geprägt von der abendlichen Messe, in der das Geschehen im Abendmahlssaal präsent wird.

Karfreitag
Am Karfreitag steht das Leiden und das Sterben Jesu im Mittelpunkt der gottesdienstlichen Feiern. Die nachmittägliche Liturgie erinnert an die Sterbestunde Jesu.

Karsamstag
Am Karsamstag gedenkt die Kirche der Grabesruhe Jesu.

Ostern – Osternacht
Am Abend des Karsamstages bzw. am frühen Morgen des Ostertages beginnt die Feier der Auferstehung Jesus Christi. Am Osterfeuer wird die neue Osterkerze entzündet und in die dunkle Kirche hineingetragen. Das Licht wird verteilt und das Lob auf die Kerze und das Licht gesungen. Die Vigilfeier erinnert an die großen Taten Gottes an seinem Volk. Mit dem Lobgesang des Gloria beginnt die Verkündigung der Auferstehung Jesu Christi in der folgende, mit dem festlichen Halleluja, das in der Fastenzeit nicht zu hören war, und dem Evangelium, in dem vom leeren Grab erzählt wird. Dem großen Wortgottesdienst schließt sich die Tauffeier an, in der an die eigene Taufe erinnert wird und das neue Taufwasser zum Gedächtnis ausgeteilt wird. Schließlich ist die Eucharistie der große Dank an Gott für das Geschenk der Auferstehung.

Änderungen vorbehalten.

Hinweise für den Verwendungszweck der Kollekten finden Sie in unseren aktuellen Pfarrnachrichten Was-Wann-Wo

Die Sonntagskollekte

„Was passiert eigentlich mit dem Geld, das sonntags bei der Kollekte eingesammelt wird?“ Das ist eine Frage, die sich mancher Kirchenbesucher stellen mag. Eine erste Antwort auf die Frage gibt die Gottesdienstordnung. Im „Was-Wann-Wo“ steht auf den Seiten der Gottesdienstordnung an jedem Sonntag der Kollektenzweck, und auch im Gottesdienstaushang in den Schaukästen wird der Zweck der Sonntagskollekte veröffentlicht. Rund die Hälfte der Kollekten sind für Zwecke, die vom Verband der Bistümer in Deutschland oder von unserem Bistum angeordnet werden. Das sind die Kollekten für die großen Hilfswerke wie Misereor in der Fastenzeit, Adveniat an Weihnachten, Renovabis an Pfingsten oder Missio Ende Oktober.

Hinzu kommen Kollekten z.B. für die Aufgaben der Weltkirche, die Förderung von Priesterberufen oder für die Seelsorge in der Diaspora. Die Erträge der Kollekten für die Caritas und für die Pfarrbüchereien gehen nur zu einem Teil an das Bistum. Die Hälfte des Geldes verbleibt in den Gemeinden für die Caritas oder die Bücherei vor Ort. Der andere große Teil der Sonntagskollekten sind die Kollekten „für die Gemeinde“. Damit werden all die Dinge finanziert, für die die Zuweisung aus Kirchensteuermitteln nicht ausreicht. Das kann die weitergehende Unterstützung der Jugendarbeit sein, die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen für die Kirche oder das Pfarrheim, die Unterstützung von hilfsbedürftigen Menschen, oder einfach der Ausgleich eines Haushaltsdefizits, der z.B. durch eine Baumaßnahme entstanden sein kann.

Die „Kollekten für die Gemeinde“ werden in den Pfarrbüros verwaltet und unterliegen der Kontrolle der Kirchenvorstände. Letztlich entscheiden die Kirchenvorstände in den Pfarreien, was mit den Kollektenerträgen gemacht wird. Grundsätzlich ist jede Gemeinde auf die Kollekten angewiesen. Durch die Kirchensteuerzuweisung wird der Alltag der Gemeinden finanziert. Die Kollekten ermöglichen das Besondere und das „Schöne“.

Bitte unterstützen Sie unsere Gemeinden auch weiterhin mit Ihrer Gabe am Sonntag im „Klingelbeutel“. Und fragen Sie ruhig, wenn Sie über die Verwendung der Kollekte Ge-naueres wissen wollen.Ihre Kirchenvorstä

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