Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist auf der Ebene der Kirchengemeinde die demokratisch gewählte Vertretung des Kirchenvolkes. Die alle vier Jahre stattfindende Wahl legitimiert die Pfarrgemeinderäte, die Gläubigen in einer Pfarrgemeinde zu repräsentieren und in allen Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, beratend, koordinierend oder beschließend mitzuwirken.

Der PGR trägt maßgeblich zum pastoralen Leben in der Pfarrei bei. Im PGR laufen die Fäden des ehrenamtlichen Engagements zusammen. Hier gibt es den Überblick über alle Gruppen und Aktivitäten. Hier wird die Kom­munikation zwischen allen Feldern des Engagements sichergestellt. Und hier, im Kreativfeld engagierter Christen, entstehen viele gute Ideen, indem ausgehend von den Zeichen der Zeit inspirierende Fragen gestellt werden und um zukunftsfähige Antworten gerungen wird.

In allen gesellschaftlichen Fragen kann der Pfarrgemeinderat eigenverantwortlich entscheiden und handeln, so beim Aufbau und der Durchführung von Nachbarschaftshilfen, bei der Gestaltung von Erwachsenenbildungsangeboten, im Engagement für Benachteiligte und Flüchtlinge und für die Bewahrung der Schöpfung.

Die Mitglieder des PGR werden von den Katholiken der Pfarrgemeinde direkt gewählt. Wahlberechtigt sind alle ab 14 Jahre. Gewählt werden kann, wer am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet hat.

Mitglieder

Vorsitzende
Christina Brunke (Mitglied im Vorstand des PGR)

stellvertretender Vorsitzender
Stefan Gulde (Mitglied im Vorstand des PGR)

weitere gewählte Mitglieder
Christian-Siegfried Brunke
Irina Gaertner
Benedikt Getta (Mitglied im Vorstand des PGR)
Daniela Frank-Henschke (Mitglied im Vorstand des PGR)
Elisabeth Jost
Dennis-Max Meisel
Franz-Josef Tewes (Vertreter im Kirchenvorstand)

berufene Mitglieder
Pfarrer Achim Babel (Seelsorger im Piusheimes)
Manfred Matheisen (Vertreter des KKV)

Vertreter des Kirchenvorstandes
Hans Otting

geborene Mitglieder
Pfarrer Norbert Nacke
Gemeindereferentin Adina Hollenhorst

Achim Babel

Achim Babel

Pfarrer, Seelsorger im Piusheim, Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Jahrgang: 1966
Beruf: Pfarrer

Wofür möchte ich mich stark machen?
Als Seelsorger in den Pflegeheimen St. Pius und Haus Laurentius ist mir eine senioren- und demenzsensible Pastoral ein wichtiges Anliegen. Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen sind eine feste Gruppe in unserer Gemeinde. Sie sollen in unserem gemeindlichen Tun immer wieder wahrgenommen werden.

Was liegt mir besonders am Herzen?
„Zeit haben“ für Menschen in der letzten Lebensphase. Gesprächsangebote und palliative Begleitung als seelsorgliches Angebot. Gottesdienst und Sakramentenspendung sind selbstverständlich. Förderung des ehrenamtlichen Engagements in den Pflegeeinrichtungen.

Was sind meine Motive?
Die Osterbotschaft in den Alltag tragen. Gern möchte ich die Menschen in ihrer Individualität wahrnehmen. Dazu gehört auch, ihre Sorgen und Ängste anzuhören, mitzutragen und sie zu stärken. Was wir in jeder Eucharistiefeier beten soll alltägliches Handeln sein: „Deinen Tod oh Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.“

Christian-Siegfried Brunke

Christian-Siegfried Brunke

Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Jahrgang: 1986
Beruf: Promotionsstudent

Weshalb mache ich mit im Pfarrgemeinderat?
Gemeinde lebt vom Engagement des Einzelnen. In Zeiten, in denen sich die Kirche massiv verändert und viele Gewissheiten schwinden, möchte ich gerne meine Kraft einbringen, um den Wandel mitzugestalten.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Die Liturgie in ihrer Vielfältigkeit, ihren neuen und alten Formen, ist mir ein wichtiges Anliegen, denn sie ist eine Kraftquelle des kirchlichen Lebens und ein spiritueller Schatz.

Wofür will ich mich stark machen?
Es gibt in St. Jodokus viele verschiedene Chöre, die mit ihrer Musik in Gottesdiensten und Konzerten das Erscheinungsbild der Gemeinde prägen. Diesen wichtigen Beitrag möchte ich gerne unterstützen.

Christina Brunke

Christina Brunke

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, Mitglied im Vorstand

Jahrgang: 1985
Beruf: Lehrerin

Was verbindet mich mit der Gemeinde?
In meinen ersten Tagen in Bielefeld habe ich St. Jodokus entdeckt und war begeistert, wie die Sonne während der Messe durch die bunten Kirchenfenster schien. Sofort war klar: Hier bin ich nun zuhause!

Weshalb mache ich mit im Pfarrgemeinderat?
Man kann nicht immer nur von anderen erwarten, dass sie etwas tun oder verändern. Die Kirche lebt davon, dass sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringt. Eine Möglichkeit dafür bietet mir der PGR.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Dass die Gemeinde Menschen jeden Alters in besonderen Lebenssituationen aber auch im ganz normalen Alltag einen Ort schenkt, an dem sie sich willkommen fühlen dürfen.

Daniela Frank-Henschke

Daniela Frank-Henschke

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, Mitglied im Vorstand

Jahrgang: 1971, verheiratet, Mutter von zwei Töchtern
Beruf: Diplom Oecotrophologin

Weshalb mache ich beim Pfarrgemeinderat mit?
Eine Gemeinde lebt vom Miteinander und dem Zusammenhalt ihrer Mitglieder und Gruppierungen. Meine Motivation im PGR mitzuarbeiten ist, die lebendige Gemeinschaft vor Ort zu unterstützen und somit das Gemeindeleben aktiv mitzugestalten.

Wofür möchte ich mich stark machen?
Ich möchte gerne mit anderen Menschen nach vorne schauen, Herausforderungen angehen, konstruktiv arbeiten, um sinnvolle Dinge für unsere Gemeinde voranzubringen.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Da mir Kinder sehr am Herzen liegen, kann ich mir vorstellen die Kinder-und Jugendarbeit zu begleiten und zu unterstützen, dass auch diese Generation in der Zukunft ihren Platz in unserer Gemeinde finden kann.

Irina Gaertner

Irina Gaertner

Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Jahrgang: 1977
Beruf: Diplom-Pädagogin

Weshalb mache ich beim Pfarrgemeinderat mit?
Bunt und lebendig soll sie sein, die Gemeinde, in der ich zu Hause bin. Eine Gemeinschaft, in der sich alle wohl und willkommen fühlen.

Wofür möchte ich mich stark machen?
Ich möchte mich für eine zukunftsfähige Kirche stark machen. Offenheit und ein faires Miteinander stehen dabei sicherlich ganz weit oben.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Die Zukunft der Gesellschaft und damit auch der Kirche sind die Kinder. Ich möchte meinen Fokus ganz besonders auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserer Gemeinde legen. Sie sollen erleben, dass Glaube und kirchliche Gemeinschaft auch und besonders in unserer heutigen Zeit prägende und wichtige Elemente ihres Lebens sein können. Sie sollen ein lebendiges christliches Miteinander erleben, in dem sie einen wichtigen Platz einnehmen können und jeder Zeit willkommen sind.

Benedikt Getta

Benedikt Getta

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, Mitglied im Vorstand

Jahrgang: 1991
Beruf: Stellvertretende Fachbereichsleitung Verwaltungsleitung im Gemeindeverband

Wofür möchte ich mich stark machen?
Für meinen Großvater war es noch die Kirche, die eine felsenfeste Weltordnung vorgab. Das trifft auf mich und sicherlich auch auf viele andere, junge und auch queere Menschen nicht mehr zu. Aber dennoch kann Kirche am Klosterplatz eine Form des Zuhauses werden. Und dafür möchte ich mich stark machen.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Dass Kirche nicht starr und unveränderlich ist, sondern dass jede*r, egal ob konservativ, modern oder liberal sich in Kirche und kirchlichen Angeboten wiederfinden kann. Kirche kann ein sehr schöner Ort sein, aber wir müssen auch daran arbeiten, dass sie es für jede*n ist.

Was sind meine Motive?
Über Kirche gibt es viele Meinungen, in den letzten Jahren vor allem geprägt durch negative Mitteilungen. Diese sind auch nicht von der Hand zu weisen. Allerdings möchte ich meinen Beitrag leisten, dass wir in Bielefeld nicht diskrimieren und ausschließen, sondern jede*r willkommen ist

Stefan Gulde

Stefan Gulde

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, stellv. Vorsitzender

Jahrgang: 1972, verheiratet, 2 Kinder
Beruf: Verwaltungsangestellter im Erzbischöflichen Offizialat

Was verbindet mich  mit der Gemeinde?
Seit 1998 wohne ich in der Gemeinde und habe seitdem das Leben in der Pfarrei mit begleitet. So habe ich mich dann auch entschlossen, bei der letzten PGR-Wahl zu kandidieren und so den Prozess der Umgestaltung in den neuen Pastoralen Räumen aktiv mit zu gestalten.

Was sind meine Motive?
Ich denke, dass im Pfarrgemeinderat einiges bewegt werden kann. Diese Möglichkeiten möchte ich wahrnehmen. Ich möchte einbringen und neue Projekte und Ideen mitgestalten. Außerdem möchte ich aktiv am Gemeindeleben teilnehmen und mit meiner Stimme der Gemeinde ein Gesicht geben

Wo sind meine Schwerpunkte?
Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Pfarrgemeinderat sich allen Themen widmet, die den Gemeindemitgliedern wichtig sind. Nur so kann der Pfarrgemeinderat auch die Gemeinde tatsächlich vertreten. Mir persönlich wichtig sind Familien, aber auch die Liturgie.

Elisabeth Jost

Elisabeth Jost

Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Jahrgang: 1952, verheiratet, 3 Kinder
Beruf: Rentnerin, vormals Lehrerin für die Sekundarstufe I

Seit wann bin ich dabei?
Ich bin seit 1989, also seit mehr als dreißig Jahren, Mitglied des Pfarrgemeinderates.

Was ist mein Ziel?
Mein Ziel ist es, in diesem Gremium der pastoralen Mitverantwortung das kirchliche Leben, vor allem in der St. Jodokus-Gemeinde, aber auch die neuen Herausforderungen, die durch die Pastoralverbünde entstanden sind, mitzutragen und mitzugestalten.

Wo sehe ich meine Schwerpunkte?
Schwerpunkte für mich sehe ich vor allem in der Sakramentenpastorale und in der Aufgabe, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu fördern und zu unterstützen. Besonders liegt es mir am Herzen, den Kontakt zu anderen Gemeindemitgliedern zu halten und ein offenes Ohr für deren Wünsche und Anliegen an die pastorale Arbeit zu haben.

Manfred Matheisen

Manfred Matheisen

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, Vertreter des KKV

Jahrgang: 1946, verheiratet, ein Sohn
Beruf: Journalist

Weshalb mache ich im Pfarrgemeinderat mit?
Der KKV Hansa Bielefeld hat mich in den Pfarrgemeinderat entsandt. Die Aufgabe habe ich gern übernommen, um die Verbindung des Sozialverbandes zu seiner „Heimatgemeinde“ zu stärken und an der Gestaltung des gemeindlichen Lebens mitzuwirken.

Was verbindet mich mit der Gemeinde?
Die St. Jodokus-Gemeinde ist für mich das Zuhause des Glaubens, die Kirche ein Ort der Besinnung und der Spiritualität.

Wofür will ich mich stark machen?
Ich möchte helfen, die Arbeit des Pfarrgemeinderates  in der Gemeinde bekannter  zu machen und das positive Bild der  St. Jodokus-Kirchengemeinde in der Öffentlichkeit weiter zu entwickeln.

Dennis-Max Meisel

Dennis-Max Meisel

Pfarrgemeinderat St. Jodokus

Jahrgang: 1991
Beruf: Chemiker

Seit wann bin ich dabei?
Im November 2021 bin ich erstmals in den Pfarrgemeinderat gewählt worden.

Was verbindet mich mit der Gemeinde?
In der St. Jodokus Kirche besuche ich die Messfeiern und bin als Lektor und Kommunionhelfer beauftragt.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Mir liegt besonders die Feier der Liturgie am Herzen. Hier möchte ich mich für ein reiches Angebot einsetzen und die eine Sendung des Volkes Gottes in der Verschiedenheit der Dienste aktiv mitgestalten.

Franz-Josef Tewes

Franz-Josef Tewes

Pfarrgemeinderat St. Jodokus, Vertreter im Kirchenvorstand

Jahrgang: 1960
Beruf: Diplom-Kaufmann

Seit wann bin ich Mitglied des  Pfarrgemeinderates?
Im Pfarrgemeinderat St Jodokus arbeite ich in der 3. Wahlperiode mit, also seit November 2013. Seit 2016 nehme ich als Vertreter des Pfarrgemeinderates an den Sitzungen des Kirchenvorstandes teil. Ich helfe im KlosterCafé und bin Lektor und Kommunionhelfer.

Weshalb mache ich im Pfarrgemeinderat mit?
Mir bereitet es viel Freude, mit dem Gauben auch die praktischen und organisatorischen Seiten zu verbinden. Dieses hängt sicherlich auch mit meiner Ausbildung, meinem Beruf und meinem Hobby, der Kommunalpolitik, zusammen. Als Diplom-Kaufmann arbeite ich selbständig im Immobiliensektor.

Was liegt mir besonders am Herzen?
Ich wünsche mir, und dazu möchte ich beitragen, ein vielfältiges und abwechslungsreiches Gemeindeleben, für die Gemeindemitglieder und als Gottes Botschaft nach außen.

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